Fulda: Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl kündigt rechtswidrige Blockaden an
Die Redaktion der OSTHESSEN|NEWS hat im Vorfeld des Gedenkmarsches „Ein Licht für Dresden“ elf Statements sogenannter Fuldaer Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in einem Artikel unter der Überschrift „Breite Front gegen Nazi-Demo“ veröffentlicht.
Der Pfarrer Fried-Wilhelm Kohl der evangelischen Christusgemeinde in Fulda kündigt in seinem Statement rechtswidrige Blockaden an, indem er sagt: „Wir werden eine den Marsch [genehmigte Demonstration des „III. Weg“] blockierende, ökumenische Friedensandacht unterhalb des Stadtschlosses halten“ und will „zu einem noch zu benennenden Zeitpunkt die Glocken in der Innenstadt läuten“ lassen, um somit den Aufzug der Nationalrevolutionären durch rechtswidriges Kirchenläuten zu beeinträchtigen.
Wenn ein von Kirchensteuern finanzierter Pfarrer einer volksfeindlichen Kirche schon im Vorfeld zur Verhinderung einer genehmigten Veranstaltung rechtswidrige Blockaden andeutet, ist hier sicherlich die Polizei am Zug. Wie vor brisanten Fußballspielen üblich, sollte die Polizei noch heute eine Gefährderansprache bei Herrn Fried-Wilhelm Kohl abhalten, um diesen von etwaigen Straftaten abzuhalten.
Eine Gefährdungsansprache wird grundsätzlich als geeignetes präventives Instrumentarium der Polizei angesehen, um mögliches Störerpotential bereits im Vorfeld von Veranstaltungen, bei denen aufgrund polizeilicher Erkenntnisse mit einem gewalttätigen Verlauf gerechnet werden muss, darauf hinzuweisen, dass Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Zusammenhang mit der Veranstaltung nicht geduldet werden.