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Nationale Partei – DER III. WEG

Ifo-Studie: „CO2-Ausstoß bei Elektroautos höher als bei Dieselfahrzeugen“

24.04.2019 - 05:02

Elektroautos werden von vermeintlichen Umwelt- und Klimaaktivisten gerne als Heilsbringer gegen die angebliche Erderwärmung, deren Ursache in dem CO2 Ausstoß liegen soll, gesehen. Kritiker haben schon seit Langem angemerkt, dass wenn der komplette Herstellungsprozess der Elektrofahrzeuge in die Berechnungen einbezogen wird, die „Klimabilanz“ deutlich schlechter ausfallen dürfte. Eine Studie des ifo-Instituts aus München bestätigt diese Bedenken nun und geht sogar noch weiter: Elektro-Autos sind nach Ansicht der Wissenschaftler sogar viel klimaschädlicher als Dieselfahrzeuge.

Um 11 bis 28 Prozent höher als ein Dieselauto sei der CO2 Ausstoß bei einem Elektroauto, wenn man den Herstellungsprozess mit einberechnet. „Berücksichtigt man den heutigen Energiemix Deutschlands und den Energieaufwand bei der Batterieproduktion, liegt der CO2-Ausstoß batterieelektrischer Autos nur im günstigsten Fall knapp über dem eines Dieselmotors, ansonsten aber weit darüber“ heißt es in der Studie, für die sich Christoph Buchal, Physikprofessor an der Universität zu Köln, den langjährigen ifo-Energieexperten Hans-Dieter Karl und ifo-Präsident a.D. Hans-Werner Sinn, emeritierter Professor der Universität München, verantwortlich zeigen (siehe auch: Kohlemotoren, Windmotoren und Dieselmotoren: Was zeigt die CO2-Bilanz? ).

Deutliche Kritik üben die Wissenschaftler auch an den irreführenden Berechnungen des EU-Gesetzgebers. Hier werden die CO2-Emissionen von Elektroautos stets mit dem Wert „null“ angegeben. Das aus dieser Milchmädchenrechnung gewonnene Ergebnis ist im Grunde nicht brauchbar. Sowohl der erhebliche Energieaufwand des Produktionsprozesses der Akkus, als auch die beständig nötige Aufladung mit Strom werde hier einfach nicht berücksichtigt. Die Wissenschaftler raten an, sich auf andere alternative Technologien wie mit Wasserstoff betriebene Elektroautos oder die Methantechnologie zu konzentrieren.

Schon bei anderen vermeintlich „grünen“ Konzepten wurden Produktion und oder die Folgen des Einsatzes für Flora und Fauna vernachlässigt oder bewusst verschwiegen. So ist beispielsweise die Herstellung von Solarmodulen zur Stromerzeugung aus dem Sonnenlicht wegen des dort nötigen massiven Einsatzes von Schadstoffen alles andere als umweltfreundlich. Die Folgen für die Tierwelt durch Windkraftanlagen sind nicht weniger unerfreulich. Dass die grün-linken Heilsbringer jedoch seit jeher Probleme mit der Anerkennung der Realität haben, ist hinlänglich bekannt und bezieht sich ja nicht nur auf den Energie- und Umweltsektor. Tragisch ist eher, dass den falschen Versprechungen und der perfiden Propaganda von vielen Menschen hierzulande blind Glauben geschenkt wird.