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Nationale Partei – DER III. WEG

AfD – Spenden für NS-Opfer

27.04.2020 - 05:00

Die neoliberalen und bürgerlichen Elemente innerhalb der Alternative für Deutschland (AfD) werden nicht müde, ihre Distanzierung von Teilen der deutschen Geschichte und ihre Bekennung des ewigen Schuldkults zu betonen.

Dr. Anton Friesen, Mitglied des Bundestags für die AfD seit 2017, nutzte kürzlich seinen Twitteraccount für folgende Mitteilung:

„Auch in Zeiten der #Coronakrise #CoronaVirusDE sollten #NS – Opfer nicht vergessen werden! Daher habe ich an die @evzfoundation gespendet, die sich um sie kümmert und sich für #menschenrechte engagiert. #NazisRaus @mdr_th @TAOnline @freieswort @TLZnews“

 

 

 

Die Spendenadresse

Die Bezeichnung „Evzfoundation“ des „Tweets“ bezieht sich wohl auf die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Schaut man sich auf der Internetseite dieser Stiftung um, fällt einem schnell der Punkt „Handlungsfelder“ auf. Unter diesem finden sich drei Schwerpunkte:

 

1. „Auseinandersetzung mit der Geschichte“
2. „Handeln für Menschenrechte“
3. „Engagement für NS-Opfer“

 

Natürlich handelt es sich bei der Stiftung um eine „Stiftung öffentlichen Rechts“, die seit dem Jahr 2000 besteht. Bei den Themenschwerpunkten muss man leider damit rechnen, dass in den vergangenen zwanzig Jahren viele Spendengelder zusammengekommen sind. Der Schuldkult ist doch leider nach wie vor trauriger Alltag in Deutschland.

 

AfD offenkundig keine Alternative zum System

Nun hat die Stiftung auch Spendengelder von der AfD durch ihren Vertreter Dr. Anton Friesen erhalten. Ein weiterer Beweis dafür, dass mindestens Teile der AfD kein Interesse daran haben, dass das deutsche Volk sich endlich seines Büßergewands und seiner Narrenkappe entledigt. Neben der wiederholt betonten Solidarität zu Israel sehen diese Vertreter auch den Schuldkult für unumgänglich und richtig an.

 

Eine solche AfD macht nahezu wöchentlich eines deutlich – sie ist keine Alternative für die Lösung der deutschen Frage.