Hamburger Filmförderung führt „Diversity Checklist“ ein
Seit geraumer Zeit wird von herrschenden Eliten und ihren medialen Steigbügelhaltern neben dem Pressewesen auch die Filmkunst als Propagandaträger benutzt. In den heutigen, meist geistlosen Filmproduktionen der westlichen Hemisphäre stilisiert man etwa gemischtrassige Paare gerne zum Idealbild oder stellt den deutschen Soldat im Zweiten Weltkrieg wahlweise als charakterlosen Verbrecher oder einfältigen Tölpel dar. Die Liste subtil transportierter Botschaften ist lang.
In Hamburg macht sich nun die Steuer-und GEZ finanzierte „Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein (FFHSH)“ daran, das linksliberale Meinungskorsett der BRD noch enger zu schnüren und jeden konservativen, oder gar systemkritischen Gedanken, von vorneherein im Keim zu ersticken, indem man eine sogenannte „Diversity Checklist“ einführt. Laut dem Geschäftsführer der Filmförderung, Helge Albers, wolle man „unsere vielfältige, multikulturelle Gesellschaft modern und in all ihren Facetten auf der Leinwand sehen“. Es sei „vor allen Dingen wichtig, dass die Antragsteller sich mit ihren Stoffen gerade im Hinblick auf Diversität auseinandersetzen – und die aufgeworfenen Fragen erstmal überhaupt eine Beantwortung finden.“
Linke Kulturhegemonie-Ideologie statt Vernunft
Wenn also in Zukunft kreative Geister mit ihren neuen Filmprojekten bei der Institution vorstellig werden und einen Antrag auf finanzielle Förderung stellen, müssen sie sich erstmal einer linientreuen Prüfung unterziehen und einen absurden Fragebogen abarbeiten. So will man unter anderem wissen, ob in der Handlung klassische Rollenbilder hinterfragt werden, sexuelle Randgruppen Beachtung finden oder Ausländer die Hauptcharaktere darstellen. Als wäre das noch nicht genug, wird auch hinter den Kulissen, d.h. bei Regisseuren, Drehbuchautoren usw. nach dem Geschlecht, den sexuellen Vorlieben oder dem Vorhandensein einer Behinderung gebohrt. Man kann sich denken, wie es dann wohl zukünftig mit der Vergabe von Fördermitteln läuft: Präferiert wird nichtmehr derjenige, dessen Produktion die komplexeste Gestaltung oder tiefsinnigste Handlung aufweist, sondern der die abartigste Liebesbeziehung thematisiert und den schrägsten Paradiesvogel im Kamerateam sitzen hat.
Dies alles hat freilich mit Meinungs-bzw. Kunstfreiheit rein gar nichts mehr zu tun und ist paradoxerweise eine Diskriminierung par excellence, und zwar gegenüber jedem, der in den Augen der roten Demagogen nicht den Idealtyp des „modernen“ Menschen verkörpert.