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Nationale Partei – DER III. WEG

Kentucky: Schwarze Miliz beschießt sich selbst

30.07.2020 - 05:00

In Louisville / Kentucky kam es zu einem Unfall auf einer Demonstration der sogenannten NFAC (Not Fucking Around Coalition). Eine „Aktivistin“ wollte ihr Gewehr präsentieren, wobei sich Schüsse gelöst haben. Drei Mitglieder der Miliz wurden verletzt. Die NFAC versteht sich selbst als eine militante Bürgerwehr, deren Ziel die Errichtung eines schwarzen Ethnostaates in den USA ist. Laut ihrem Anführer „Grand Master Jay“ reklamiert die Organisation Texas für sich. Bei den Mitgliedern handelt es sich nach Angaben von „Grand Master Jay“ um ausschließlich ausgebildete, professionelle Kämpfer.

 

Komplett in Schwarz: Die NFAC

Die NFAC (Not Fucking Around Coalition) könnte zu deutsch mit „Wir meinen es ernst Koalition“ betitelt werden. Erstmals in Erscheinung getreten ist die Organisation im Rahmen der aktuellen „Black Lives Matter“-Demonstrationen. Ihre Mitglieder sind gut an der komplett schwarzen Kleidung zu erkennen. Die Kämpfer treten meist schwer bewaffnet und vermummt auf. Mitglieder können nach Angaben ihres Führers „Grand Master Jay“ ausschließlich Schwarze sein. Obwohl „BLM“ der Negerbewegung erst Auftrieb verschafft hat, distanziert sich die NFAC von der schwarzen Massenbewegung. Die NFAC ist betont militant und sieht die nicht grade für friedlichen Protest bekannte BLM-Bewegung als zu gemäßigt an. Auch mit der vergleichbar militanten „Black Panther“-Gruppierung soll kein Zusammenhang bestehen.

Erstmals in Erscheinung getreten ist die NFAC am 12. Mai 2020 bei einer Demonstration in Brunswick, Georgia. Dort wurde die Organisation fälschlicherweise den Black Panthers, einer seit den 1960er-Jahren bestehenden, kommunistischen Negerpartei zugeordnet. Zuvor soll die Gruppe jedoch bereits Geschäfte von Schwarzen in Minneapolis vor Plünderungen, während der „BLM“-Ausschreitungen geschützt haben. Am 04. Juli folgte ein besonders aufsehenerregender Aufmarsch. Etwa 100 bis 200 Milizionäre marschierten durch Stone Mountain Park in der Nähe von Atlanta, Georgia. Dort demonstrierten sie für die Entfernung eines Konföderierten-Denkmals. Der Anführer der NFAC wollte diese Demonstration als spezielle Botschaft an den Ku-Klux-Klan verstanden wissen. Ein Aktivist sagte: „Ich möchte, dass das Herz des Ku Klux Klan mich hört, egal wo zum Teufel du bist. Ich bin in deinem Haus. Wo bist du? Du hast eine Drohung gemacht. Wir drohen nicht.“

Der Anführer des NFAC, „Grand Master Jay“, ist für martialische Auftritte bekannt. In seiner bekanntesten Ansprache erklärte er, die USA müssten jedem Afroamerikaner ein Stück Land zukommen lassen. Sollte dies nicht geschehen, beabsichtige man, Texas zu beschlagnahmen. Über die Ursprünge und die Entstehung des NFAC ist wenig bekannt. Laut „Grand Master Jay“ würde es sich aber ausschließlich um Ex-Militärs und erfahrene, disziplinierte Schützen handeln. Die Organisation will weiterhin keine Lieder singen, nicht reden und nicht verhandeln. Die Gruppe agiere nach dem Grundsatz „Auge um Auge“.

 

Der Schuss ging nach hinten los

Am 25.07.2020 demonstrierten etwa 300 NFAC-Aktivisten in Atlanta, Georgia. Anlass war der Tod der 26-jährigen Breonna Taylor. Taylor wurde bei einem Polizeieinsatz in ihrer eigenen Wohnung getötet. Ihr Freund stand in Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben. Bei einer nächtlichen Hausdurchsuchung hielt der Freund die Polizei angeblich für Einbrecher und eröffnete das Feuer auf die Beamten. Als die Polizisten das Feuer erwiderten, starb Taylor im Kugelhagel. Offensichtlich scheinen die „erfahrenen Schützen“ doch noch Übungsbedarf zu haben. Als drei Mitglieder die Waffen der Teilnehmer inspizierten, lösten sich Schüsse und die „Aktivisten“ wurden verletzt. Hierbei soll jedoch niemand lebensbedrohliche Verletzungen davongetragen haben.

Der Aufmarsch der Negermiliz blieb diesmal nicht unbeantwortet. Auch die Gruppierung „Drei Prozent“, die sich insbesondere gegen Machtmissbrauch durch die amerikanische Regierung und für das Waffenrecht einsetzt, demonstrierte in Atlanta. Die Polizei trennte beide Demonstrationen durch den Einsatz von Tränengas.