Weiter in den Abgrund – WHO streicht Cannabis von der Liste gefährlicher Drogen
Die unheilige Allianz aus dem liberalen und dem links-grünen Lager möchte dem Volk verbieten, was bewährt und nützlich ist, und durch das ersetzen, was schlecht und schädlich ist. Das gilt nicht nur für Einfamilienhäuser, Windräder und Verbrennungsmotoren, sondern auch für Drogen, Kriminalität und Sexualität.
So tobt seit Jahrzehnten ein erbitterter Kampf um die Legalisierung von Cannabis und eine geänderte Wahrnehmung weg von einer Droge hin zum Genußmittel (die eingeschränkte medizinische Nutzung außen vorgelassen). Nun hat auf Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen Cannabis von der Liste gefährlicher Drogen gestrichen. In Kanada oder Uruguay ist die Droge bereits als Heil- und Genußmittel freigegeben.
Der Schein trügt – Cannabiskonsum hat Folgen
Das mag auch dem positiven Image des „Kiffens“ geschuldet sein – spätestens seit der Hippie-Ära sind Rausch, Musik und Spaß als höchstes Lebensziel untrennbar miteinander verwoben. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geht von etwa vier Millionen Bundesbürgern aus, die Cannabis zumindest gelegentlich konsumieren.
Dabei ist der Konsum entgegen der verbreiteten Hippie- und Hipster-Vorstellung keineswegs harmlos: Gerade bei kiffenden Jugendlichen lassen sich verstärkt physische Beeinträchtigungen, soziale Verwahrlosung und Psychosen feststellen. Zudem können bei regelmäßigem Konsum hirnstrukturelle Veränderungen beobachtet werden.
Ärzte gegen Richter – Sinn gegen Fakten
Die deutsche Ärzteschaft lehnt daher eine Legalisierung von Cannabis nach wie vor strikt ab.
Besonders besorgniserregend sei, dass es in Staaten mit legalisierter Freigabe zu einem Anstieg der Zahl jugendlicher Konsumenten sowie einer Zunahme von Gesundheitsschäden durch Intoxikation bei Kindern gekommen sei.
Trotzdem fordern sogar immer mehr Richter, den Genuß von Cannabis nicht mehr länger zu „dämonisieren“ – vor allem deshalb, weil die Zahl der Fälle überhandnimmt und Polizei und Justiz den immer zahlreicheren Dealern und Konsumenten nicht mehr Herr wird.
Willkommen in der Clown-Welt – Diskriminierungsverbot für Dealer
Die Kapitulation hat Methode. Traurige Berühmtheit hat deutschlandweit der Görlitzer Park im „Reichshauptslum“ Berlin erlangt – dort gelten Dealer als „soziale Gruppe“ und ein energisches Durchgreifen als „Diskriminierung“ der überwiegend afrikanischen Männer.
Für die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) gehören die Dealer zum Park. Es sei ein Anliegen der in der Nähe wohnenden Kreuzberger, die Dealer nicht des Parks zu verweisen, denn „keine Gruppe soll ausgeschlossen werden“.
Damit reiht sich die Cannabis-Debatte als weiteres Puzzle-Teil in den umfassenden Niedergang Deutschlands und der weißen Länder ein. Die Legalisierung von Cannabis als Genußmittel dürfte nur eine Frage der Zeit sein, weil Ignoranz und Schwäche auf Dauer nichts anderes mehr zulassen.
Doch wer in der Clown-Welt der Zukunft überleben will, sollte lieber stark und nüchtern bleiben.
