Zum Hauptinhalt springen

Nationale Partei – DER III. WEG

Berliner Humboldt-Universität diskriminiert Weiße

29.08.2021 - 05:00
Humbolt-Denkmal Berlin

Humbolt-Denkmal Berlin

In einer Stellenanzeige in der Antidiskriminierungsberatung der Studierendenvertretung der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) wurde Menschen mit einer weißen Hautfarbe von einer Bewerbung ausdrücklich abgeraten. Der „Referent_innenrat“, so der Name der Studierendenvertretung an der HU, bat „weiße Menschen“, von einer Bewerbung abzusehen, da die Beratungen aus parteilicher Perspektive stattfinden sollen. „Parteilich bedeutet hier eine Beratung, die sich an den Bedürfnissen der ratsuchenden Person orientiert, um einen Raum zu schaffen, in dem sich Betroffene von rassistischer Diskriminierung wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen können“, heißt es in der anti-weißen Stellenanzeige weiter. Es habe sich gezeigt, dass dies am besten gelingt, „wenn der_die Berater_in Schwarz oder als Person of Color positioniert ist“. Nach einem Bericht des RBB wurde die Anzeige vom 31. Juli angepasst. Es heißt in der Stellenanzeige nun: „In der Beratungsarbeit hat sich gezeigt, dass dies Menschen am besten gelingt, die aus Perspektive der eigenen Betroffenheit von rassistischer Diskriminierung beraten können. Daher möchten wir insbesondere Personen, die rassistische Diskriminierungserfahrungen machen, dazu ermutigen, sich auf die Stelle zu bewerben.“

Rassenhass gegen Weiße ist auch in Deutschland schon seit langem keine Seltenheit mehr.