Wehrhaftig- oder Wehrlosigkeit? – Unser „Ja!“ zur Wehrpflicht
Als Ernst Moritz Arndt vom „Gott der Eisen wachsen ließ“ schrieb, da dachte er bestimmt nicht daran, dass eines Tages die Deutschen von allen guten Geistern verlassen sind und „Schwerter zu Pflugscharen“ machen wollen. Dieser Tage ziehen „Friedensdemonstranten“ und andere Verwirrte aus dem „rechtsalternativen“ und linken Lager durch unsere Heimat und fordern Abrüstung, die Auflösung der Bundeswehr durch Entwaffnung und ein „Nein“ zur Wehrpflicht.
Was nach den strategischen Zielsetzungen des MfS im „Friedenskampf-West“ klingt, ist die modernisierte Version des Kreml-Khans Putin. Die 5. Kolonne des antieuropäischen Reichs kommt im Osten der BRD diesmal auch in nationaler Mimikry daher. „Freie Sachsen“ und die Reste der sterbenden NPD führen den Zug der Lemminge an.
Aus Sicht unserer nationalrevolutionären Bewegung ist dazu festzuhalten: Wir lehnen den Pazifismus als weltfremde Schwärmerei ab. Der „Vater aller Dinge“ wird gestern, heute, aber auch morgen der große Beweger der Leidenschaften und der Gestalter der Zukunft sein. Eine Welt ohne Kämpfe ist eine Wahnvorstellung.
„Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.“
– Heraklit –
Wir sind daher für die Rüstung mit den modernsten und effektivsten Waffen und Waffensystemen. Denn wer den Frieden will, der rüste sich zum Krieg. Ein wehrloser Staat provoziert Angriffe und ist damit paradoxerweise Verursacher von Kriegen und nicht der Beförderer des Friedens.
Wir sind für die Wehrpflicht. Denn Wehrdienst ist Ehrendienst und betrifft daher das Volksganze. Die Wehrpflicht sorgt dafür, dass Männer aus allen Gesellschaftsschichten ihren Militärdienst ableisten. Der gemeinsame Dienst wirkt sozial verbindend, erzieht zur Gemeinschaft und die Armee profitiert von den unterschiedlichen Fähigkeiten, die diese Personen einbringen. Nicht unberechtigt ist zu befürchten, dass eine Berufsarmee zum „Staat im Staate“ oder zum willenlosen Werkzeug der Herrschenden werden könnte. Internationale Erfahrungen mit Berufsarmeen zeigen, dass ein reines Berufsheer vor allem Menschen mit geringem Bildungs- und Einkommensniveau anzieht.
Das führt auch zum Qualitätsverlust innerhalb der Armee. Das System der Wehrpflicht steigert die Widerstandsfähigkeit der gesamten nationalen Gemeinschaft gegenüber konventionellen und unkonventionellen Bedrohungen. Zum einen, weil große Teile der Bürger eine militärische Grundausbildung erhalten. Die Grundwehrdiener haben bereits über einen kurzen Zeitraum im Feld – ohne Strom und fließendes Wasser – gelebt, Erste-Hilfe-Kurse besucht usw.
Die Einsatzbereitschaft eines Wehrpflichtigenheeres ist nicht von der allgemeinen Wirtschaftslage und der Sicherheitslage abhängig. In einem Berufsheer schwanken dagegen der Rekrutierungserfolg und auch die Kündigungsrate. Der Soldatenberuf – und damit der Dienst in einem Berufsheer – ist in wirtschaftlich schlechten Zeiten, in denen keine gefährlichen Einsätze zu erwarten sind, am attraktivsten.
Wer also eine Zukunft unseres Volkes in Frieden und Freiheit will, der wird, wie unsere nationalrevolutionäre Bewegung, an der Forderung nach Aufrüstung und der Wehrpflicht nicht vorbeikommen.