Skip to main content

Nationale Partei – DER III. WEG

Systempresse hetzt gegen volkstreue Fußballanhänger

04.10.2017 - 05:00

Nach Vorkommnissen beim Auswärtsspiel des FC Energie Cottbus in Babelsberg im Frühjahr 2017 wurde die Presse hellhörig. Da in der Cottbuser Anhängerschaft zahlreiche nationale Fans sind und in der Babelsberger überwiegend Antideutsche, kam es zu entsprechenden Ausschreitungen. Dies wurde letztlich sogar vom „Jüdischen Forum“ panisch kommentiert, da es auch zu „antisemitischen Äußerungen“ kam.

Als Reaktion auf die negative Presse verhängte der Verein zahlreiche Stadionverbote, schrieb eiligst Distanzierungen und erneuerte das Auftrittsverbot gegen die Gruppierung „Inferno Cottbus“ und verhängte ein neues gegen die Gruppe „Unbequeme Jugend“. Zudem schafft der chronisch klamme Viertligist zum Jahr 2018 eine Vollzeitstelle für „Vielfalt und Toleranz“. Über Bewerbungskriterien, Gehalt oder konkrete Tätigkeit ist nichts bekannt. Die Finanzierung erfolgt jedoch offenbar über eine deutliche Erhöhung des Mitgliedsbeitrages für die Anhänger aus der eher strukturschwachen Lausitz.

Obwohl sich die Gruppierung Inferno Cottbus infolge des medialen Drucks und einem sich ankündigenden staatlichen Verbot, in Verbindung mit Strafverfolgung als kriminelle Vereinigung, auflöste, endete die Medienhetze nicht. Der Rückzug der linksorientierten Gruppierung „Ultima Raka“, die über beste Kontakte ins Cottbuser Antifamilieu verfügt, war ein Grund, wenige Monate später erneut den Faden aufzugreifen.

Mit einer diffusen Formulierung hatte die Gruppierung angekündigt, alle Fanaktivitäten einzustellen. Unmittelbar nach dieser Bekanntgabe berichteten bereits die „Potsdamer Neuen Nachrichten“ die Gruppierung sei „von Neonazis zum Aufgeben gezwungen“ worden. Bei Spiegel hieß es gar, die komplette Fanszene sei „im Würgegriff der Rechten“. Bei rbb24 heißt es: „Hooligans bedrohen Fan-Gruppen bei Energie Cottbus“.

Grundlage der Berichterstattung ist einzig die Stellungnahme von Ultima Raka, die von der rechtsextremen Bedrohungslage jedoch gar nicht schreibt. Dort heißt es schlicht: „Sport frei Energie-Fans, auch wenn es uns verdammt schwer fällt, müssen wir euch leider verkünden, dass wir unsere Aktivitäten für unbestimmte Zeit einstellen werden. So beschissen das auch ist, so sehen wir nach Gesprächen mit anderen Akteuren über die zukünftige Ausrichtung der Cottbuser Fanszene leider keine Möglichkeit, unser Fandasein weiterhin frei nach unseren Vorstellungen auszuleben.“

Daraus ist zu erkennen, dass die Gruppierung offenbar sogar in Kontakt mit den bedrohlichen Rechtsextremen stand, jedoch einseitig die Zusammenarbeit aufgekündigt hat, was auch eine Stellungnahme der dritten großen Fangruppierung „Collectivo Bianco Rosso“ vermuten lässt.

Offenbar haben jedoch Einzelpersonen gute Kontakte zu der Presse, sodass die Geschichte von den verängstigten Energiefans gut befeuert werden kann. Der Kreativität ist der Presse in so einem Fall natürlich keine Grenze gesetzt. Es wird beleglos über eine geplante „Machtergreifung“ des Inferno Cottbus schwadroniert, der natürlich eine politische Indoktrinierung anderer Fußballfans folgen soll. Zur Erinnerung: Es geht hier immer noch um Gruppierungen von Menschen, die sich zusammenschließen, um ihren Verein zu unterstützen.

Obwohl der Verein bereits über sechzig Stadionverbote ausgesprochen hat, wovon einige lebenslang sind, was äußerst ungewöhnlich ist, da Stadionverbote auch für schwere Straftaten in der Regel befristet sind, heißt es, der Verein tue zu wenig „gegen rechts“.

Zahlreiche Cottbusfans sind jedoch tatsächlich an Fußball interessiert und wünschen ihren Frieden beim Spiel, keine Diskussionen über echte oder vermeintlich „rechte Meinungen“. Man möchte beim sportlich derzeit erfolgreichen Verein zudem zum Alltag zurückkehren. Dies lässt der Spiegel nicht gelten: „Wahrscheinlich wird Cottbus den achten Sieg einfahren. Nebensache. Problematischer könnte es auf den Rängen zugehen. Das Publikum der Berliner gilt als tendenziell links, türkische Zuwanderer sitzen im Vorstand. Das passt nicht ins Bild der Cottbuser Chaoten.“

Es kam zu keinen besonderen Vorkommnissen beim besagten Spiel.

Noch keine Kommentare.

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2500 begrenzt.
Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.