Gedenktag: Thies Christophersen

Bildquelle: Hyperboreer/ metapedia
Thies Christophersen wurde am 27.01.1918 in Kiel geboren und entstammt einem norddeutschen Bauerngeschlecht. Bereits 1931 trat er als überzeugter Nationalrevolutionär mit 13 Jahren dem Deutschen Jungvolk bei und meldete sich zu Beginn des Zweiten Weltkrieges freiwillig zum Kriegsdienst. Jedoch wurde er schon 1940 im Gefecht verwundet, in der Folge als frontuntauglich eingestuft und schließlich in einer Versuchsanstalt für Pflanzenzucht im nicht weit vom Konzentrationslager Auschwitz entfernten Rajsko eingesetzt.
In späteren Lebensjahren hat er seine Eindrücke, die er während dieser Zeit über das Leben der Häftlinge im Stammlager Auschwitz sammelte, in einer hoch brisanten Schrift niedergeschrieben, die in der BRD verboten wurde. Nach dem Krieg erbte er 1945 den Bauernhof seines Vaters und engagierte sich auch in der BRD weiterhin als politischer Aktivist in nationalen Parteien und Organisationen. 1968 wurde er Landesgeschäftsführer der „Notgemeinschaft Deutscher Bauern“ und im weiteren Verlauf Herausgeber und Verleger verschiedener Publikationen, die sich um das Bauerntum und Politik drehten.
Nachdem er schon bald begonnen hatte, sich darüber hinaus als Kämpfer für die freie Geschichtsforschung und Meinungsfreiheit in der Wissenschaft zu engagieren, setzte der Verfolgungs- und Repressionsdruck des Systems ein. 1986 musste er nach Dänemark flüchten, um sich der Hexenjagd des BRD-Systems zu entziehen und seine Tätigkeit als Buchhändler fortsetzen zu können. 1994 beschlagnahmten die BRD-Behörden schließlich seine Zeitschrift “Die Bauernschaft”.
Bis zum Lebensende von Antifaterroristen und den Handlangern der “demokratischen” Gesinnungsjustiz verfolgt, starb Christophersen schließlich am 13.02.1997 an Nierenkrebs.