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Kroatien: 150.000 Menschen gedenken der Helden von Vukovar (+Video)

19.11.2023 - 13:00

Der Kommunismus gilt in der jüngeren europäischen Geschichte zusammen mit seinem kapitalistischen Zwillingsbruder zweifelsohne als größte Bedrohung für die Freiheit abendländischer Nationen und für die Kultur an sich. Zahlreiche Mythen europäischen Heldentums wurden bereits in schier ausweglos scheinenden Abwehrschlachten gegen den Bolschewismus geschaffen. In dieser langen Reihe, die sich von den Verteidigern des Alcázars im spanischen Bürgerkrieg bis zu den Helden von Azovstal beim Kampf um das ukrainische Mariupol zieht, darf man auch nicht die heldenhafte Verteidigung des kroatischen Vukovars gegen die kommunistische Volksarmee Jugoslawiens im Herbst 1991 vergessen.

 

 

Gestern gedachten in Vukovar unvorstellbare 150.000 Kroaten der gerade einmal 2.000 leicht bewaffneten Verteidiger des kroatischen Heeres, die es geschafft haben, über 3 Monate lang der Übermacht einer 38.000 Mann zählenden Tschetnikarmee, ausgerüstet mit schweren Panzern und Artillerie, zu trotzen. Ursprünglich rechneten die Belagerer mit einer Einnahme der Stadt innerhalb von 24 Stunden. Nachdem die Stadt am 18. November 1991 letztendlich gefallen war, begannen die Massaker, Vergewaltigungsorgien und Verschleppungen der Serben an der kroatischen Zivilbevölkerung und gefangengenommener Soldaten. Bis heute hat der aggressiv chauvinistische Imperialismus Jugoserbiens, der sogar den aktuellen neobolschewistischen Terror Moskaus in der Ukraine übertrifft, tiefe Narben im Gedächtnis der Kroaten hinterlassen.

 

 

 

Demzufolge kamen am gestrigen Gedenktag Kriegsveteranen, Nationalisten, Fußballfanszenen, Hinterbliebene und Kroaten aller Altersgruppen und aus allen Teilen des Landes sowie dem Ausland zusammen, um den Helden von Vukovar ihre Ehre zu erweisen. Deren selbstloses Opfer hatte am Ende auch kriegsentscheidende Auswirkungen, denn in der gewonnenen Zeit, in der große Verbände der jugoslawischen Armee an Vukovar gebunden wurden, konnte die kroatische Armee sich neu konsolidieren, ihre Verteidigungslinien neu aufstellen und ihre Aufrüstung vorantreiben, um am Ende den Sieg gegen die Zwingherren aus Belgrad davonzutragen.

 

Tot sind nur jene, die vergessen werden!

 

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