Der Starke ist am stärksten allein!

Seit einigen Jahren befindet sich der sogenannte „nationale Widerstand“ in einer Phase anhaltenden Bedeutungsverlusts. Insbesondere auf parlamentarischer Ebene macht sich dies in krasser Form bemerkbar, weil „rechts“ wählen auch von vielen Nationalisten mit „AfD wählen“ gleichgesetzt wird. Vermehrt ertönt daher der Ruf nach „organisationsübergreifendem Widerstand“. Ein Ruf, der auch an unsere nationalrevolutionäre Bewegung herangetragen wird. Warum setzt sich „Der III. Weg“ nicht mit jeder „Partei, Kameradschaft, Einzelperson“, die sich ähnliche Ziele auf die Fahnen schreibt, in ein Boot?
Gib dir nicht meinen Namen!
Ein Blick auf die momentane Lage des „nationalen Widerstands“ ist für Nationalisten deprimierend. Die NPD hat sämtliche Mandate, die sie über die kommunale Ebene hinausgehend besaß, verloren. National denkende Deutsche sind geblendet von den Wahlerfolgen der AfD und verkennen daher das wahre Wesen der Populisten. Wieder andere haben aufgrund der jahrzehntelangen Stagnation resigniert. Die Teilnehmerzahlen der immer weniger werdenden nationalen Demonstrationen befinden sich im Sinkflug. Selbst am 1. Mai, einem Tag, an dem jeder aufrechte Deutsche auf der Straße sein sollte, reihen sich heute nicht mehr als 1.500 Nationalisten in Demonstrationszüge ein. Der Druck auf jene, die heute noch Gesicht für Deutschland zeigen, wächst. Staatliche Repression wie Antifa-Terror nehmen zu. Aus den Trümmern des „nationalen Widerstands“ ertönt daher die Forderung nach „Zusammenarbeit“. Argumentiert wird dabei mit den „gleichen Zielen“, die Organisationen verbinden sollten. Außerdem arbeiten linke Gruppen im Kampf gegen Rechts harmonisch zusammen, trotz teils krasser ideologischer Unterschiede.
Die nationalrevolutionäre Bewegung verfolgt Ziele, die weit über tagespolitische Forderungen hinausgehen. Das neue Deutschland soll Menschen vereinen, die dem Erbe der Ahnen würdig sind. Aus diesem Grund gilt der alte Spruch „Es prüfe, wer sich ewig bindet!“. Nicht jeder, der die gleichen Losungen skandiert, ähnliche Kleidung trägt und ähnliche Symbolik verwendet, ist auch von unserem Schlag. Es gibt freilich auch in anderen Organisationen aufrechte Streiter, kluge Köpfe, Deutsche mit vorbildlicher Haltung. Aber es gibt dort auch Personen, die seit Jahren mit ihrem Wirken großen Schaden angerichtet haben. Personen, die teils mit dem feindlichen System kooperiert haben. Individuen, die aus persönlicher Habgier heraus handeln.

In manchen Organisationen werden solche Gestalten geduldet und willkommen geheißen. „Aber er macht ja immerhin was“. So hat sich im Laufe der Jahre ein Bodensatz angehäuft, der junge und reine Herzen abschreckt. Wer in eine solche Organisation gerät, degeneriert entweder ebenfalls oder wendet sich schnell wieder von der Struktur ab. Viele gute Köpfe werden solche Organisationen im Laufe ihres Bestehens verbrannt und so der Bewegung massiven Schaden zugefügt haben!
Historisch-bewanderte deutsche Sozialisten erinnern sich, dass es schon einmal in diesem Land eine Vielzahl an Organisationen gab, die vermeintlich gemeinsame Ziele verfolgten. Doch nur eine dieser Organisationen setzte sich durch, ohne Rücksichtnahme auf die Belange der „Konkurrenz“. Wer die Zeichen der Zeit erkannt hatte, schloss sich der aufstrebenden Bewegung an, wer weiterhin an seiner Kopie festhielt, musste untergehen. Der politische Kampf konnte nur mit einer straffen Organisation entschlossener Kämpfer gewonnen werden. Kretins konnten, und wenn deren Zahl noch so hoch war, nicht zum Erfolg beitragen.
Weiterhin stellt sich die Frage, was denn überhaupt unter „organisationsübergreifendem Widerstand“ zu verstehen ist. Freilich, der „Erfolg“ einer Demonstration wird in der Regel von ihren Veranstaltern an einer möglichst hohen Teilnehmerzahl gemessen werden. Der Konzertveranstalter freut sich, wenn möglichst viel Publikum den Eintritt löhnt. Hier ist „organisationsübergreifende Zusammenarbeit“ also denkbar. Doch keine Revolution wird allein aufgrund von Demonstrationen oder gar Konzerten erreicht. Die aktuellen Corona-Demonstrationen, bei denen wirklich von einem breiten „Widerstand“ gesprochen werden konnte, geben dafür ein gutes Beispiel ab. Hier wurden ganz andere Unterschiede für ein grob gefasstes Ziel untergeordnet. Das System marschiert jedoch ungehindert weiter.
Auch der Verweis auf den politischen Gegner zieht nicht. Die „Antifa“ ist Reaktion. Den politischen Gegner eint kein revolutionäres Ziel, sondern lediglich die Unterdrückung einer aufkeimenden Bewegung. Sie arbeiten „erfolgreich“ zusammen in Demonstrationen, Blockaden oder an Bratwurstständen. Doch wie sieht es bei der Erreichung ihrer Ziele aus? Was ist geworden aus dem Marxismus-Leninismus, dem Maoismus, dem Stalinismus oder der Anarchie? Der erbärmliche Untergang der DKP beweist, dass schwache Gruppen auch beim politischen Gegner nicht durch „Zusammenarbeit“ vor ihrem gerechten Schicksal bewahrt werden.
Es wird daher auch weiterhin keine Zusammenarbeit geben mit Organisationen, die selbstherrlichen Geschäftemachern, charakterlichen Versagern, Verrätern eine Bühne geben und wahrscheinlich auch noch mit Familie R. aus Köthen an einem Tisch sitzen. Wir verzichten dankend auf die Zusammenarbeit mit Personen, die unseren Namen in den Schmutz ziehen. Wir gehen daher den geraden Weg! Nationalrevolutionär, folge dem Ruf der Bewegung und schließe dich unseren Strukturen an! Nur „Der III. Weg“!
Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!