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Prozess: Polizist wegen Besitzes von Kinderpornos auf der Anklagebank

19.07.2021 - 10:00

Das System macht Kinder kaputtEin oberfränkischer Polizist muss sich vor dem Amtsgericht in Lichtenfels verantworten. Zur Last gelegt werden ihm das heimliche Filmen von Frauen sowie der Besitz von Kinderpornos.

 

Hunderte Bilder und Filme

Bereits im September 2019 wurde die Wohnung des Angeklagten durchsucht. Auf den beschlagnahmten Datenträgern fanden die IT-Spezialisten neben Bildern kinderpornografischen Inhalts auch heimlich aufgenomme Videos von Frauen in privaten Räumen der Bereitschaftspolizei Würzburg oder aus Umkleidekabinen. Mehr als 400 belastende Dateien wurden gefunden.

 

Kuscheljustiz und keine Reue

Der angeklagte Polizist wurde im Rahmen der Verhandlung nach einem vollumfänglichen Geständnis in allen Punkten schuldig gesprochen. Das Gericht hat ihm eine “Störung des Sexualverhaltens” attestiert. Außerdem wurde er vom Dienst suspendiert und wird seine Karriere als Polizist wohl beenden müssen. Laut lokalen Medien wurde er zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe und der Ableistung von Sozialstunden verurteilt. Ein Hohn für alle Opfer seiner abartigen Neigungen und Taten.

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