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Chicagos Bürgermeisterin verweigert weißen Journalisten Interviews

23.05.2021 - 10:00

Da die überwältigende Zahl der Medienvertreter in Chicago “weiß und männlich” sei, teilte Chicagos schwarze Bürgermeisterin Lori Lightfoot jüngst in einem Brief mit, daß sie zu ihrem zweiten Jahrestag im Amt nur noch nicht-weißen Journalisten Einzelinterviews geben werde. Die fehlende Vielfalt in den Medien sei laut Lightfoot ein großes Problem: “Es ist unmöglich, dass sich dieser eklatante Mangel an Diversität nicht jeden Tag in der Berichterstattung über Regierung, Politik und Stadtleben niederschlägt.” Der anti-weiße Rassimus erreicht hiermit in den USA eine neue Eskalationsstufe.

In Lightfoots Brief heißt es weiter, daß in einigen Stadtteilen fast 100 Prozent der Bevölkerung schwarz sei. Im Vergleich zu Menschen in mehrheitlich von Weißen bewohnten Vierteln gehen die Menschen in mehrheitlich schwarzen Nachbarschaften nur etwa halb so oft auf Colleges, und die Arbeitslosigkeit in mehrheitlich schwarzen Vierteln sei teilweise viermal so hoch. Ob das womöglich an mangelnder Intelligenz und/oder Arbeitsscheue liegen könnte, oder doch auf Grund des Rassismus seitens der Weißen gegenüber Schwarzen, möge bitte der Leser selbst entscheiden, Lightfoot sieht dies natürlich durch ihre schwarze Brille.

Lori Lightfoot war 2019 als erste Schwarze und bekennende lesbische Frau zur Bürgermeisterin Chicagos gewählt worden.

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