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AfD Kreisverband Saalekreis drängt Stadtrat nach Facebook-Äußerung aus Partei und Fraktion

16.11.2020 - 05:00

Der Braunsbedraer Stadtrat Marcel Wald (AfD)hatte in einer unüberlegten Reaktion auf die neuen Lockdownmaßnahmen die Hoffnung zum Ausdruck gebracht , dass etablierte Politiker wie Söder, Merkel und Spahn sich mit tödlichen Krankheiten infizieren. Der lokale Kreisverband der AfD zeigt, welches Geisteskind er ist und sorgte dafür, dass er Partei und Fraktion verlässt.

 

Die AfD Saalekreis unterwirft sich linkem Bündnis

Das linke Bündnis „Weltoffener Saalekreis“ hat den Beitrag vom Profil Wald auf seiner eigenen Facebookseite dokumentiert und den lokalen Kreisvorstand der AfD unter Druck gesetzt. Reflexhaft und unterwürfig reagierte dieser und distanzierte sich zeitnah von „dieser überzogenen Äußerung“ ihres Parteimitstreiters.

In weiteren Äußerungen der Fraktion hieß es, dass die Äußerungen nicht im Einklang mit der AfD-Parteilinie stünden. Schließlich halte man die Coronapolitik zwar für „völlig unverhältnismäßig“, wünsche aber keinem der Verantwortlichen den Tod. Die AfD respektiere den Bundestag als das höchste Organ der Volksvertretung, ließ die scheinalternative Partei brav verlauten. Auch Ratsfraktionschef Daniel Schneider (AfD) präsentierte sich ganz in diesem Sinne. Er ließ verlauten, dass er ein Gespräch mit dem Sünder geführt habe. „Da haben wir uns darauf geeinigt, dass er aus der Partei austritt. Das hat er bereits unterschrieben“, äußerte Schneider kurz danach.

 

Wald gegen etablierte Politiker

Marcel Wald äußerte in einem Post als Reaktion auf die neuen Lockdownmaßnahmen zwar den unüberlegten Wunsch, dass sich Söder, Merkel und Spahn mit tödlichen Krankheiten infizieren sollen. Ganz offenkundig handelte es sich dabei aber um keinen realen Wunsch, sondern um eine unüberlegte emotionale Äußerung.

Wald spricht aber grundsätzlich vielen Deutschen aus der Seele. Viele kleine und mittelständige Unternehmen bzw. Selbstständige werden durch die vollkommen überzogenen Maßnahmen gegen das Virus großkapitalen Interessen geopfert und in den Ruin getrieben. Aber damit nicht genug: sie werden mit ihren Problemen und Ängsten im Stich gelassen und das schon seit Jahren. Dieses Handeln ist volksfeindlich, grundlegen falsch und umgehend einzustellen!

Auch Aktivisten unserer Partei “Der III. Weg” unterstützen deswegen den notwendigen Protest gegen diesen Wahn und bieten nicht nur Hilfe im sozialen Bereich für Deutsche, sondern eine wirkliche Alternative zum liberalen Parteiensumpf an.

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