Bargeldverbot bei Chemnitzer Verkehrs-AG beschlossen
Oft werden Zeitgenossen, die vor der geplanten Abschaffung des Bargeldes zur Installierung einer ausschließlich mit digitalen Zahlungsmitteln betriebenen Finanzdiktatur warnen, als „Verschwörungstheoretiker“ belächelt. Dass man auf dieses Szenario jedoch auch bei uns in langsamen, aber zielgerichteten Schritten zusteuert, hat jüngst das kommunale Verkehrsunternehmen „Chemnitzer Verkehrs-AG“ (CVAG) bewiesen. So soll ab November die Bezahlung von Tickets in den Chemnitzer Bussen nur noch mit Geld- und Kreditkarte sowie Smartphone möglich sein, nicht jedoch mit dem klassischen Münzgeld. Natürlich haben die Verantwortlichen dieses Irrsinns wieder einmal in Hinblick auf das „Hygienekonzept“ der Coronahysteriker die passende Rechtfertigungserklärung parat.
Auch die in den letzten Jahren vorgekommenen Raubüberfälle auf die Busse der CVAG müssen als Argumentationsgrundlage für das neue „Sicherheitskonzept“ herhalten, das Bargeld aus öffentlichen Verkehrsmitteln in Chemnitz zu verbannen. Die CVAG möchte also den Bürger in seiner Freiheit, sein Zahlungsmittel selbst wählen zu können, beschneiden, um sich mit der gestiegenen Kriminalität in der Stadt, die man als vollendete Tatsache hinnimmt, arrangieren zu können. Wenig überraschend wird das im nächsten Monat eingesetzte Vorhaben in der Chemnitzer Kommunalpolitik vor allem von den NWO-Liebhabern der Grünen begrüßt, die diesen Schritt als „längst überfällig“ betrachten. Gegenwind gab es von der AfD-Fraktion, die die totale Digitalisierung des Zahlungsverkehrs in den Bussen der CVAG vor allem als Belastung für ältere Bürger sehen, welche oftmals nichts anderes als Bargeld kennen.
Eine fundamentale Kritik an der immer offensichtlicher werdenden Kampagne, den Bürger über kurz oder lang vom Bargeld zu entwöhnen, um ihn anschließend zu einem totalen Sklaven eines totaldigitalisierten Finanzsystems zu machen, den man per Knopfdruck vom Zahlungsverkehr ausschließen kann, ließ aber auch die selbsternannte Alternative vermissen. Als konsequent antikapitalistische Kraft setzt sich „Der III. Weg“ selbstverständlich für die Beibehaltung des Bargeldes in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ein.