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Nationale Partei – DER III. WEG

Jüdischer Feiertag wird nationaler Feiertag in der Ukraine!

15.09.2020 - 10:00

Seitdem der Kabarettjude Wolodymyr Zelensky sich in der Stichwahl im Mai 2019 gegen seinen Rivalen Petro Poroschenko durchgesetzt hat und zum sechsten Präsidenten der Ukraine gewählt wurde, darf Israel allen Grund zur Freude haben. Der jüdische Einfluss auf das Land hat ungehemmt an Fahrt aufgenommen, nun dürfen sich die Ukrainer auch über einen neuen nationalen Feiertag mit talmudischen Wurzeln freuen. Der jüdische Neujahrstag „Rosch ha-Schana“ soll nach dem Willen des amtierenden ukrainischen Präsidenten nun auch der Feiertag für alle Ukrainer sein. Die israelische Regierung zeigte sich bereits entzückt über die großherzige Tat ihres Stammesgenossen, auch die Ukrainer an der menschheitsbeglückenden Tradition der Nachfahren jener biblischen Ahnherren teilhaben zu lassen, deren Gebote und Glaubenssätze heute das ethisch-religiöse Fundament der westlichen Gesellschaft bilden: „Dies hat eine derart große Bedeutung, die weit über inländische Angelegenheiten hinausgeht.“

Leider jedoch hat die Corona-Pandemie der koscheren Feierlaune einen Abbruch getan. Der israelische Präsident Netanjahu erklärte, dass es die derzeitige Lage nicht zuließe, den Feiertag in diesem Jahr auf traditionelle Weise zu begehen. Noch immer zählt die Ukraine als ein offizielles Corona-Risikogebiet, das keine Massenveranstaltungen zulässt. Geplant war ein Zusammentreffen jüdischer Pilger aus aller Welt in der ukrainischen Stadt Uman im Oblast Tscherkassy. Uman ist als Pilgerstätte gewissermaßen das jüdische Zentrum Osteuropas, in dem der rabbinische Urenkel des Gründers des chassidischen Judentums im Jahre 1810 sein Leben aushauchte und seitdem als einer der bedeutenden Geistlichen gilt.

 

Zelensky statt Poroschenko: Vom Regen in die Traufe

Offen bleibt die Frage, was die nichtjüdische Bevölkerung in der Ukraine von einem Neujahrsfest zu erwarten hat, das offensichtlich nur einer sich als Exklusivreligion betrachtenden Glaubensgemeinschaft vorbehalten bleibt. Scheinbar fühlt sich Zelensky eher dazu verpflichtet, den Status seiner Stammesbrüder in ihrem Gastland zu erhöhen, als dem ukrainischen Volke zu dienen. Verdenken kann man es ihm nicht, ist er selbst doch Teil der jüdischen und nicht der ukrainischen Nation, auch wenn erstere zerstreut über alle anderen Nationen lebt. Jedoch sollten sich alle Ukrainer die Frage stellen, ob sie unter einem Staatsoberhaupt leben wollen, das offensichtlich eher die Interessen einer fremden Volksgruppe teilt, als die eigenen zu vertreten.

So unzufrieden sich der Großteil der Ukrainer mit Poroschenko auch zeigte, die sich offensichtlich etwas anderes von den Regierenden erwartet haben, welche nach der Maidan-Revolution das Erbe der überlebten Janukowytsch-Regierung antraten, so fatal war es doch, bei der letzten Wahl auf einen Rivalen gesetzt zu haben, der sich vor allem gegenüber einer ethnischen und religiösen Minderheit großzügig zeigt, die sich mit der tatkräftigen Unterstützung des Zionistenstaates in der Ukraine eine Wohlfühlzone einzurichten gedenkt.

Es liegt an den nationalrevolutionären Kräften in der Ukraine, diesem unerträglichen Zustand ein Ende zu setzen!

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