Einsatzkommando nimmt syrische Verbrecher in Wetzlar fest
Ein 23-jähriger und ein 38-jähriger Syrer sitzen seit 21. August in Untersuchungshaft. Gegen sie lag ein Haftbefehl wegen schweren Raubes vor. Zivile Polizeikräfte des mobilen Einsatzkommandos Kassel haben mehrere Personen im Bereich der Aral-Tankstelle in der Bergstraße in Wetzlar festgenommen. Dem aufsehenerregenden Einsatz waren umfangreiche Ermittlungen vorausgegangenen. Gegen einen 23-jährigen Syrer lag ein Haftbefehl wegen schweren Raub, räuberischer Erpressung und Freiheitsberaubung vor. In der Wohnung des 23Jährigen wurden 3 Samurai-Schwerter und ein Einhandmesser sichergestellt. Auch der zweite Syrer ist in Haft, da auch gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Das Risiko, im Lahn-Dill Kreis Opfer einer Straftat zu werden, ist im Gegensatz zu vielen anderen hessischen Landkreisen deutlich geringer. Um genau zu sein: Im Jahr 2017 wurden 8.781 Straftaten registriert. Das sind rund 24 Straftaten pro Tag und 3.454 Taten pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich sind in Frankfurt a.M. die Zahlen um ein Vielfaches höher.
Im Vergleich:
Marburg-Biedenkopf: 4.166
Wetteraukreis: 3.467
Frankfurt a.M.: 15.194
Offenbach: 7.711
Dabei wurden ausländerrechtliche Verstöße herausgerechnet, da sich in Gießen die hessische Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge befindet und nach geltendem Recht fast jeder „Flüchtling“ illegal eingereist ist und somit eine Straftat begeht. (Quelle:Netzseite Mittelhessen.de)
Über die Höhe der Dunkelziffer, da viele Straftaten, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht angezeigt werden, kann nur gemutmaßt werden. Auch die Entwicklung für das laufende Jahr lässt Freiraum für Spekulationen. Insbesondere durch einige absurde Gesetzesänderungen zum Schutz vor Diskriminierung und „Rassismus“ wird die hiesige Polizei an die kurze Leine genommen, da sich einige zweimal überlegen werden, eine Strafanzeige zu riskieren, wenn der mutmaßliche Straftäter eine dunkle Hautfarbe vorweisen kann und sich diskriminiert fühlt. In Wetzlar jedenfalls setzt die örtliche Polizei auf mehr Präsenz, so waren die Tage der Netzseite Mittelhessen.de folgende Phrasen zu entnehmen: Geballte Polizeikraft gegen Kriminalität am Wetzlarer Bahnhof. Schlupflöcher durch Zuständigkeitsgrenzen sollen geschlossen werden. Wetzlarer Polizei und Bundespolizei haben eine Partnerschaft für mehr Sicherheit geschlossen.
Ob sich die kriminellen Machenschaften dadurch eindämmen lassen, darf bezweifelt werden. Die Kriminalstatistik für das Jahr 2020 wird es zeigen. Das erste Halbjahr stand jedenfalls ganz im Zeichen von Raub, Mord, Totschlag, Drogen-Delikten und anderen Straftaten. Auffallend bei allen Täterbeschreibungen, dass selten Namen wie Matthias, Thomas, Frank oder Jonas vorkommen. Wie denn auch? Die haben keine Zeit, um von früh bis abends am Bahnhof herumzulungern, sondern müssen steuerzahlend dafür Sorge tragen, dass die erhöhte Polizeipräsenz finanziert werden kann.
