Wiener Statue soll dem Schuldkult zum Opfer fallen
Seit dem Jahre 1926 thront das Karl-Lueger-Denkmal auf dem gleichnamigen Platz in der österreichischen Hauptstadt Wien. Lueger war von 1897 bis 1910 Wiener Oberbürgermeister und neben seinen Bemühungen um die Modernisierung der Stadt auch für seine kritische Haltung gegenüber dem Judentum bekannt. Dies bereitet, rund ein Jahrhundert später, den Gesinnungswächtern der politischen Korrektheit noch immer schlaflose Nächte.
Die Vereinigung “Jüdische österreichische HochschülerInnen” fordert nun den Abriss des Denkmals und richtete diesbezüglich eine Petition an den amtierenden sozialdemokratischen Bürgermeister, der aufgrund seiner politischen Verortung wohl auf derselben Wellenlänge schwebt. Der christlich-soziale Lueger sei “der Begründer des politischen Antisemitismus” gewesen und sein Standbild “für uns als junge Juden, als Wiener unerträglich”, argumentiert die Organisation. Ob in Zukunft weitere Petitionen dieser Art eingereicht werden, etwa gegen die Behandlung Martin Luthers im Religionsunterricht oder für ein Verbot des Automobilherstellers “Ford”, bleibt abzuwarten.
Angriffe auf historische Denkmäler neuerdings voll im Trend
Bereits im Vorfeld wurde die umstrittene Lueger-Statue mit Farbe beschmiert und dem Begriff “Schande” versehen, was allerdings derzeit keinen Einzelfall darstellt. Seit Beginn der “Black Lives Matter”-Ausschreitungen geraten die Monumente historischer Persönlichkeiten weltweit ins Visier der randalierenden Schwarzen und ihrer linkskriminellen Kumpanen. So wurde unter anderem die Statue des Entdeckers Christoph Kolumbus in Richmond (USA) gestürzt und das Denkmal des Kriegsverbrechers Winston Churchill in London verschandelt, worüber sich die Bestürzung beim Leser jedoch in Grenzen halten dürfte.