Wenn die Polizei gegen das eigene Volk arbeitet
Drei Polizisten, kniend vor einem schwarzen Mann, einem Anhänger der „Black Lives Matter“-Bewegung. Was sich anhört wie ein schlechter Witz ist momentan Wirklichkeit in der Vorführung des BRD-Zirkus. Bei einer „„Black Lives Matter“-Kundgebung in Köln wurde das Bild aufgenommen, welches die Polizisten, kniend vor einem schwarzen Mann, zeigen.
If You Don’t Stand For Something,You Will Fall For Nothing🔥✊🏾🙏🏾💯. No Justice, No Peace. Long Live Big Floyd, Adama and Gaye and every fallen soldiers who felt between the hands of Police🙏🏾❤️ we will fight til the end. To God Remains The Ultimate Glory🙏🏾🔥🔥 #BlackLivesMattters pic.twitter.com/ahZB3GHJqD
— Ron Mvouika (@Nitodreamchaser) June 6, 2020
Das aufgenommene Foto verbreitete sich rasant im Netz und sorgte teils für großes Aufsehen, da die Polizei als Staatsgewalt die öffentliche Ordnung wahren und sich für diese einsetzen sollte. Dabei hat sie sich neutral zu Verhalten und die geltenden Gesetzte konsequent durchzusetzen, sowie Verstößen nachzugehen. Das dieses konsequente nachgehen von Verstößen wichtiger denn je ist und keine Zeit für Polizisten bleibt, sich mit fremden Kulturen zu solidarisieren, zeigen die Zustände in den USA, sowie den Dutzenden Ausschreitungen in Europa im Zuge der „Black live matter“-Proteste.
Die Kölner Polizei bestätigte die Echtheit der Fotos und ließ verkünden, dass die Polizei neutral ist und Versammlungen zuverlässig schützt. Des Weiteren lässt sich auf Netzseiten der nordrhein-westfälischen Polizei nachlesen, dass Polizisten im Dienst stets Neutralität zu wahren haben und sich nicht mit Demonstranten solidarisieren dürfen. Trotz des augenscheinlichen Verstoßes der Polizisten, welche vor dem fremdrassigen Mann knieten, gab es bislang keinerlei Konsequenzen für die Polizisten. Man stelle sich nur vor, ein Polizist hätte sich mit seinem eigenen Volk solidarisiert und sich zu seiner Heimat bekannt. Was wäre wohl da geschehen?