„Der III. Weg“ bei Anti-Corona-Demo in München
München hat sich zu einem Zentrum des Widerstands gegen die Anti-Corona-Maßnahmen entwickelt. Hier protestiert ein breit gefächertes Bündnis an Menschen, die jedes „Links-Rechts“-Schema aus vielfältigen Gründen sprengen. Im Mittelpunkt der Kritik stehen Systemmedien, staatliche Repression und globale Eliten. Nachdem der Staatsmacht bei einer vorausgegangenen Demonstration die Kontrolle über die Lage entglitten ist, versuchte die Polizei nun Stärke zu zeigen. Auch Antifa-Gruppen versuchen, die Proteste zu spalten und zu zerschlagen. So kursierten Flugblätter, auf denen vor der „Präsenz der extremen Rechten“ und der „Gefahr von Verschwörungstheorien und rechter Mobilisierung“ gewarnt wird. Trotz polizeilicher Schikane waren Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ vor Ort.
Kuriose Querfront – Bibeltreue Christen, Impfskeptiker, unpolitische Bürger
Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ trafen sich am zentralen Münchner Stachus. In der gesamten Innenstadt blühte das Leben und die Stadt erschien beinahe noch lebendiger als vor Beginn der Corona-Pandemie. Neben den allgegenwärtigen Mund-Nasen-Bedeckungen fiel jedoch sofort die massive Polizeipräsenz auf. Unzählige schlecht getarnte, aber gut verkabelte Zivilbeamte, Bundespolizisten, Streifenpolizei, städtisches Ordnungsamt. Ihr Auftrag: Jagd auf potenzielle Demonstranten. Vereinzelt waren bereits hier Menschen mit Protestschildern anzutreffen, die von der breiten Masse jedoch kaum beachtet wurden. Für den 16. Mai waren mehrere Demonstrationen angemeldet, wovon eine auf dem Marienplatz und eine auf der Theresienwiese stattfinden sollte. Für die Demonstration auf der Theresienwiese waren 10.000 Teilnehmer angemeldet worden. Polizeilich genehmigt wurden jedoch nur 1.000 Teilnehmer und bereits im Vorfeld wurde der Veranstaltungsort mit Hamburger Gittern abgesperrt und rund um die Theresienwiese Polizei-Absperrbänder gehängt.
Demonstrationsverbot für Aktivisten vom „III. Weg“
Im Aufruf zur Demonstration wurde dazu aufgerufen, als Erkennungszeichen in weiß gekleidet zu erscheinen. Mit dieser Kleidung, als Zeichen des friedlichen Protests, waren Teilnehmer der Demonstration auch gut zu erkennen. Deshalb dauerte es nicht lange, bis Polizeibeamte eine Kontrolle von den Aktivisten unserer nationalrevolutionären Bewegung am Münchner Stachus vornahmen. Nach Aufnahme der Personalien wurde ein Platzverbot für den Marienplatz, den Stachus und die Theresienwiese erteilt. Begründung: Man wolle die Partei „Der III. Weg“ nicht hier haben. Die erlaubte Teilnehmerzahl von 1.000 Demonstranten war auf der Theresienwiese unterdessen schnell erreicht worden. Auf dem riesigen Areal, auf dem alljährlich das berühmte Oktoberfest stattfindet, wirkte der Protest eher verloren und spärlich. Dieser Eindruck dürfte jedoch von der Polizei beabsichtigt gewesen sein. Unübersichtlich und chaotisch ging es jedoch im Umfeld der Theresienwiese zu, wo sich auch die Aktivisten vom Stützpunkt München / Oberbayern eingefunden hatten. Es fanden sich zwar keine 10.000 Menschen ein, viele waren wohl wegen der Medienhetze und durch die angekündigten Polizeimaßnahmen abgeschreckt, dennoch sammelten sich große Trauben von Menschen um das Gelände. Die Atmosphäre unter den Teilnehmern war gelöst und entspannt, Menschen unterhielten sich, tranken gemeinsam Bier und lachten zusammen. Eine Frau, eingehüllt in eine schwarz-weiß-rote Fahne spazierte mit ihrem Mann um das Gelände. Viele Menschen trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Gib Gates keine Chance“. Andere sahen eher nach dem Spektrum der alten „Öko-Bewegung“ aus. Auch viele lässig gekleidete Jugendliche waren unter den Demonstranten anzutreffen. Ein weiterer Demonstrant verteilte Flugblätter, die darauf hinwiesen, dass „Gott im Grundgesetz“ zu finden sei und man zum echten christlichen Glauben finden müsse.
Ein Mann präsentierte eine Papaya und wies damit auf eine lustige Anekdote aus der ehemaligen deutschen Kolonie Tansania hin. Der dortige Präsident hatte eine Probe von einer Papaya nehmen und an das nationale Labor seines Landes schicken lassen, mit dem Hinweis: es handele sich um eine menschliche Corona-Probe. Der Corona-Test der Papaya fiel positiv aus. Dasselbe Ergebnis förderte der Test auch bei einer Ziege zutage. Weiterhin waren auch viele schwedische Fahnen zu sehen. Der sogenannte „schwedische Sonderweg“ besticht durch weitgehende Wahrung von bürgerlichen Freiheiten.
In Gesprächen betonten viele Bürger immer wieder, dass es sehr wichtig sei, sich jetzt nicht spalten zu lassen. Das schroffe Auftreten der Polizei sorgte für Wut und Enttäuschung. Auch die Androhung von polizeilichem Gewahrsam beeindruckte die Demonstranten nicht. Reiterstaffeln und mit Gummiknüppeln und Helmen ausgerüstete Polizisten beobachteten die Lage scharf. Zivilpolizisten mischten sich unter die Demonstranten und versuchten „Extremisten“ und „Scharfmacher“ ausfindig zu machen. Vereinzelt kamen auch Antifas, um gegen die Anti-Corona-Demonstrationen Stimmung zu machen. „Verschwörungsideologie“ sei kein harmloser Quatsch und man solle lieber gegen die „dramatischen Zustände in Refugee-Camps“ demonstrieren, hieß es auf einem Flugblatt der Antifa-Gruppe NIKA Bayern. Immer wieder sammelten sich Polizisten um unter „Zugriff, Zugriff“-Rufen einzelne Demonstranten gefangen zu nehmen. Begierig warteten die versammelten Antifa-Fotografen, um mit höhnischem Grinsen Schnappschüsse von den Festnahmen einzufangen.
Polizei geht gegen Demonstranten vor
Eine junge Frau mit einer sogenannten Gadsden-Flagge hatte sich hinter die Absperrung gewagt und wurde deshalb von mehreren Beamten unsanft gefangen genommen. Die Gadsden-Fahne zeigt auf gelbem Hintergrund eine Schlange und die Aufschrift „Don`t Tread On Me“. Sie stammt aus der amerikanischen Revolution gegen die britische Vorherrschaft und wird von US-Patrioten, Regierungskritikern, Marktliberalen und Libertären verwendet. Jede Festnahme erregte den Unmut der Demonstranten. Es kam zu Pfeifkonzerten und „Schämt euch!“ Sprechchören. Außerdem wurde immer wieder „Grundrechte, Grundrechte“ und „Lügenpresse“ skandiert.
Die Corona-Demonstrationen sind etwas Neues für das sonst so protestmüde deutsche Volk. Das sich nun, insbesondere in Süddeutschland, so viel Widerstand regt, ist eine neue, positive Entwicklung. Die Herrschenden scheinen zunehmend die Kontrolle über diese Proteste zu verlieren. Auch der Antifa bleibt nur noch Gewalt: In Berlin wurden Journalisten verprügelt, in Stuttgart anreisende Demonstrationsteilnehmer ins Krankenhaus geschlagen. Für die nationalrevolutionäre Bewegung bietet der Corona-Protest ganz neue Anknüpfungsmöglichkeiten, weil man auf der Straße in Kontakt mit Menschen kommt, die man sonst nie erreichen würde. Trotz, vielleicht auch gerade wegen Attacken von Staat und Antifa, heißt es daher, die eigene Präsenz auszubauen. Deutsche Sozialisten – Heraus zu den Corona-Demos!