Bergen-Belsen, die Meinungsfreiheit und mutige Schulkinder
Immer wieder kommt es vor, dass Deutsche die offizielle und gesetzlich vorgeschriebene Version unserer Geschichte, gerade im Bezug auf den Zweiten Weltkrieg, bezweifeln. Stellt man die falschen Fragen setzt es dafür lange Haftstrafen, mindestens doch aber hohe Geldstrafen. Für den Schutz der bundesdeutschen Geschichtsschreibung ist kein Rechtsmittel zu schade und keine Repression zu scharf. Nun könnte dies sogar Schulkindern blühen.
Bergen-Belsen schlägt Alarm – provokante Fragen erschüttern Jens-Christian Wagner
Jens-Christian Wagner ist Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Ein Ort von vielen, der auf ewig an die „deutsche Schuld“ erinnern soll. Man weiß es ja – aus der „Schuld“ werden Schulden und aus denen schließlich erwächst Geld und Macht. Dieses Treiben wird scheinbar nun von den jüngsten unseres Volkes massiv gestört.
Herr Wagner berichtet, dass es mitunter Schüler gibt, die die Zahl der NS-Opfer in den Konzentrationslagern anzweifeln und so manch freche Frage zu den Gegebenheiten vor Ort während der Kriegszeiten stellen.
Eine Verschwörung der Lehrerschaft
Natürlich ist dem deutschen Schüler, so der Gedenkstättenleiter, nicht genug Verstand zuzutrauen, um derartige Fragen von sich aus zu stellen. Da muss Größeres und Böseres dahinterstecken. Der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitungen“ berichtet er: „Das sind Fragen von Jugendlichen, die von Lehrern oder anderen gewissermaßen angespitzt worden sind.“
Die Grenzen des Sagbaren
Ebenfalls beobachtet Jens-Christian Wagner seit Jahren, dass sich die „Grenzen des Sagbaren“ nach rechts verschieben würden.
Eine steile These, wenn man bedenkt, wie viele nationalpolitische Aktivisten aktuell für Meinungsdelikte verfolgt werden oder schon etliche Jahre hinter Gittern verbringen, weil sie es sich trauten, ihre freie Meinung zu äußern.
Herr Wagner scheint sich der Lage im aktuellen Deutschland nicht bewusst zu sein oder er verheimlicht sie absichtlich, um davon abzulenken, dass die Meinungsfreiheit in der BRD nicht existiert.
Meinungsparagraphen, wie der § 130 und § 86a, sorgen jeden Tag für neue Anzeigen und verschließen die Münder von vielen, die gern eine andere Sichtweise öffentlich vertreten würden.
Die Grenzen des Sagbaren sind für Nationalisten sehr eng gezogen und wer sie übertritt, der wird verfolgt wie kein anderer Straftäter in diesem System.
Mehr „Aufklärung“ soll helfen
Nun soll die Gedenkstättenarbeit modernisiert werden. Der Finger, der stetig auf die „deutschen Täter“ zeigt, soll umfassender und aktueller werden, damit freie Gedanken sich nicht weiterhin zu Fragen entwickeln könnten. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf die Täter, Mittäter und Profiteure der Konzentrationslager gelegt werden.
Dass dies heute bereits der Fall ist und man an den unmöglichsten Orten mit dem Holocaust und weiteren Offenkundigkeiten belästigt wird, scheint keinerlei Rolle zu spielen.
Fakt ist, man kann „modernisieren“ wie man will – Fragen bleiben weiterhin!
Meinungsfreiheit jetzt!
„Der III. Weg“ setzt sich dafür ein, dass man in Deutschland wieder frei seine Meinung äußern kann, auch in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg. Verfolgung von missliebigen Meinungen, wie zuletzt beim „Volkslehrer“ Nikolai Nerling (wir berichteten) oder bei den bekannten Dissidenten Horst Mahler und Ursula Haverbeck verurteilen wir ausdrücklich.