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Nationale Partei – DER III. WEG

Deutsche Bahn versetzt Mitarbeiter nach ICE-Durchsage in den Innendienst

15.07.2019 - 11:27

Als in Frankfurt am Main mal wieder eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entschärft werden musste und es hierdurch zu Verzögerung im Bahnverkehr rund um Frankfurt kam, informierte ein ICE-Zugbegleiter wie folgt die Fahrgäste über die Verzögerungen: „Liebe Fahrgäste, unser Zug hat wegen der Entschärfung einer Bombe, die die Westalliierten auf die unschuldige Bevölkerung Frankfurts abgeworfen haben, zur Zeit 45 Minuten Verspätung.“

Julietta Ruth-Fix postete direkt aus dem ICE von München nach Frankfurt auf der Facebook-Seite der Deutschen Bahn ihre Beschwerde und richtete die Frage an das Facebook-Team, ob es „im Sinne der Deutschen Bahn“ sei, dass „Mitarbeiter politische Statements verbreiten“. Nachdem diese Durchsage mediale Wogen schlug, entschuldigte sich der Konzern und betonte über Facebook, dass ein Zugbegleiter als Repräsentant des Unternehmens seine Ansagen im Zug nicht mit persönlichen politischen Äußerungen vermischen dürfe. Der Mitarbeiter würde künftig nicht mehr im Kundenkontakt stehen. Laut einer Sprecherin des Unternehmens gibt es Leitlinien zum Umgang mit den Passagieren, die eingehalten werden müssen. Im Gespräch mit dem Stern legte Bahnkundin Julietta Ruth-Fix nach:. „Ich saß in einem Großraumwagen – und keiner hat sich gerührt. Jeder ist vor sich hingedümpelt und ich habe mich innerlich immer mehr aufgeregt.“

Neben einem „Shitstorm“ auf der Facebook-Seite von Julietta Ruth-Fix kritisierten andere Nutzer unter dem inzwischen gelöschten Facebook-Eintrag bei der Deutschen Bahn das Vorgehen der Bahn, denn man habe den Mitarbeiter bestraft für „eine sachliche, geschichtlich belegbare Aussage“, die von breitem Allgemeinwissen und Intelligenz zeuge.

Der Konzern verteidigte hingegen das Vorgehen, da es bei der Deutschen Bahn keinen Platz für radikales Gedankengut gebe und „kulturelle Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Respekt … Grundwerte der Deutschen Bahn“ seien. „Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen widersprechen diesen Unternehmenswerten.“

Man hätte es auch kürzer formulieren können: Die geschichtliche Wahrheit hat keinen Platz bei der Deutschen Bahn!