Gedanken zum Erntedankfest
Die Hamsterplage:
Einst hatte in Ammern ein junger Mann von seinem Vater einen schönen Hof geerbt. Da er tüchtig war und sich vor keiner Arbeit scheute, brachte er nicht nur gute Ernten ein, sondern auch das Vieh gedieh ihm prächtig. Bei jeder Ernte warf er, wie schon sein Vater, drei Garben Korn an den Feldrand. Sie gehörten den Mäusen und Hamstern, die dafür die Scheune des Bauern verschonen sollten.
In einem Jahr setzte aber Hagel den Feldern so mächtig zu, daß dem Bauern kaum eine Fuhre blieb. Er dachte voller Schrecken an den langen Winter und den unausbleiblichen Hunger seiner Familie. So versagte er es sich schließlich, die drei Garben für die Nager an den Feldrain zu legen.Nicht lange danach hörte der Bauer eines Abends ein unerklärliches Sausen und Rascheln. Als er nachsah, verschlug es ihm den Atem. Aus allen Himmelsrichtungen rannten Unmengen von Mäusen und Hamstern herbei.
Zuerst drangen sie in die Scheune ein. Als es dort nichts mehr zu holen gab, kamen sie ins Haus. Sie sprangen über die Treppen in die Zimmer.
So viele der Bauer auch erschlug, für jedes tote Tier waren sogleich fünf lebende zur Stelle.
Schließlich blieb dem Bauern nicht anderes übrig, als mit seiner Familie ins Dorf zu flüchten.
Aber auch dort wimmelte es nur so von Hamstern. Erst als sie kein Korn und kein Hälmchen mehr fanden, verschwanden die Tiere wieder.
Die Bauern mußten jetzt hungern und brauchten viele lange Jahre, um sich von der Plage zu erholen.
Diese alte Volkssage aus dem thüringischen Ammern im Unstrut-Tal erzählt uns viel mehr als die Geschichte eines Bauern und einer Hamsterplage. Diese Volkssage warnt uns davor, den Weg unserer Väter nicht zu verlassen. Auch wenn es verständlich erscheint mit Traditionen des Vaters zu brechen, wenn das Wohl der Familie davon abhängt, damit die Kinder, die Frau und man selbst nicht hungern muss. Doch verlassen wir diesen Weg der Väter, kommen Dinge auf uns zu, die wir nicht ahnen können und die uns unsere Existenz nehmen werden. Das was wir anders als unsere Väter machen, reden wir uns schön mit Floskeln wie: dies ist zeitgemäß oder modern. Und der Hunger in dieser Geschichte ist bei uns das Bedürfnis nach politischer Gestaltung um jeden Preis und der Wunsch in einem Deutschland der Deutschen frei und friedlich zu leben.
Kurz: Zeitgemäß und modern ist unsere „westliche Lebensweise“, die keinen Volkstanz, keine Volkslieder und keine Volkszugehörigkeit mehr haben will! Selbst aktive Nationalisten aus unseren Reihen finden unsere eigene Kultur und unser Brauchtum verstörend und befremdlich. Sie glauben wirklich, sie könnten für Deutschland kämpfen ohne im Inneren Deutsche zu sein. Die BRD-Masse ist das Ziel und sie wollen es ihr so bequem wie möglich machen! Modern oder zeitgemäß, wie auch immer die einzelnen Unsitten schön geredet werden, die uns das Leben in diesem BRD-System so angenehm und kurzweilig machen. Die Zigarette in Gegenwart von Kindern, moderne Familienmodelle und Vollbetreuung der Kinder, ständig wechselnde Partner und eine Konsum priorisierte Lebensweise sind aus Sicht einiger in unserer Gemeinschaft tolerierbar, um was für eine Masse auch immer in unsere Bewegung zu sammeln. Ist das der Nährboden auf dem unser Deutschland gedeihen soll?
Wie sollen wir ein Deutschland erringen, wenn wir es für uns selbst nicht erschaffen können?
Die Franzosen haben mehrfach versucht, das Rheinland zu besetzen, mit Militär und politischer Macht. Sie sind mehrfach gescheitet, da sie den Keim der deutschen Seele nicht beachtet haben. Das war die Art, die Kultur und das Brauchtum der Deutschen. Diesen Fehler haben die Alliierten nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr gemacht und uns sehr erfolgreich unserer Kraftquelle, des Sinn und Volksseele beraubt.
Nur ein im geistigen Sinn nicht modernes, nicht zeitgemäßes Deutschsein ist der Boden auf dem unser Volk und auch unsere Bewegung keimen, wachsen und wieder erblühen kann!
Unser Deutschtum in Vollendung.
Solange es volkstreue Deutsche und Bauernmenschen gibt, solange hat es gegolten, das einer, der einen Baum pflanzt, auf Ernte und Schatten hoffte, für seine Kinder! Es geht nur darum, für unsere Nachkommen zu pflanzen.


