Segel gesetzt in Richtung Zukunft! Nationalrevolutionärer Segeltörn auf der Ostsee
„Die Freundschaft ist das edelste Gefühl, dessen das Menschenherz fähig ist“, meinte einmal der schweizerische Staatsrechtler Carl Hilty. Auch wir als nationalrevolutionäre Bewegung haben die Bedeutung der Freundschaft für den politischen Kampf erkannt und nicht umsonst den Kampf um die Gemeinschaft als eine der drei Säulen unserer Partei erklärt. So trafen sich Mitglieder aus ganz Deutschland in der vergangenen Woche zu einem gemeinsamen Segelausflug auf der Ostsee. Aus den Stürmen des täglichen politischen Kampfes genoss man eine Woche der Gemeinschaft in den Winden der See. Neben einem abwechslungsreichen Programm und der Arbeit am Schiff blieb ausreichend Zeit für das gesellige Beisammensein und den gegenseitigen Austausch. Alle Eindrücke dieser ereignisreichen Woche zu schildern ist wohl kaum möglich, dennoch wollen wir einen kurzen Einblick ermöglichen.
„Seefahren ist Not!“
Selten wurde das Leben des deutschen Seefahrers besser und liebevoller niedergeschrieben als durch Johannes Kinau, besser bekannt durch seinen Künstlernamen „Gorch Fock“. „Seefahren ist Not“ ist der Titel seines bekanntesten Werkes und eine Liebeserklärung an die deutsche Seefahrt. Die von ihm geliebte Nordsee wurde ihm schließlich auch in der Skagerak-Seeschlacht sein nasses Heldengrab. Für viele Teilnehmer der Reise sollte unsere Schifffahrt dagegen die erste Berührung mit der rauen See werden. Neben der Einweisung in die notwendigen Begriffe der Seefahrt durch die fachmännische Crew bildeten Knotenkunde, das Setzen von Segeln und An- und Abdockmanöver einen tiefen Einblick in die Welt der See. Schon nach den ersten Tagen arbeitete so manche „Landratte“ wie selbstverständlich an den Tauen oder am Steuer. Die Bilder der brechenden Gischt am Bug, der herannahenden Küste oder des Sonnenuntergangs über der Ostsee prägten sich unzweifelhaft jedem Teilnehmer tief in die Erinnerung ein. Gleichzeitig durfte jeder erleben, dass das Seemanshandwerk eine anstrengende Arbeit ist.

Ob Arbeit an den Tauen oder Knotenkunde, jeder Teilnehmer konnte einen Einblick in die umfangreiche Arbeit am Schiff gewinnen
Nach einem anstrengenden Tag äußerte sich so mancher anerkennend über die Leistungen unserer Vorfahren, die nicht nur die Ostsee, sondern die Ozeane aller Welt unter noch widrigeren Bedingungen und weniger technischen Hilfsmittel bereisten. Der Besuch verschiedener Museen, bei denen unter anderem deutsche U-Boote des zweiten Weltkriegs besichtigt werden konnten, hinterließ einen nachhaltigen Eindruck über die Lebens – und oft auch Todesbedingungen der deutschen Marinesoldaten.

Das Marineehrenmal in Laboe ist nach dem ersten Weltkrieg für die gefallenen Marinesoldaten Deutschlands errichtet worden und mahnt zur Erinnerung an die auf See Gebliebenen
Das vorbeiziehende Marineehrenmal in Laboe brachte ihren Blutzoll für Deutschlands Freiheit ins Bewusstsein der jungen Mannschaft. „Für deutsche Seemans-Ehr, für Deutschlands schwimmende Wehr, für beider Wiederkehr“, wie der deutsche Admiral Scheer in diese Hallen des Ruhmes eintragen ließ.
Tage der Gemeinschaft
Auf engstem Raum lebte und arbeitete unsere Reisegruppe eine Woche lang zusammen. Geteilte Kajüten, gemeinsame Mahlzeiten, der Morgensport und die gemeinschaftliche Arbeit am Schiff ließen die Mitglieder eng zusammenwachsen. Von der Zubereitung des Essens bis hin zum Hissen des Hauptsegels, nur in der Gemeinschaft konnte die Reise zum Erfolg werden. Für Egoismus und Einzelgänge war kein Platz, wenn der Törn gelingen wollte. Dadurch hob sich die Woche wohltuend vom Alltag in dieser Republik ab, konnte hier doch jeder selber erfahren, was Gemeinschaft wirklich heißt und wie sie den Einzelnen bereichert. Was wir einmal für unser ganzes Volk errichten wollen, konnte jeder eine Woche lang im Kleinen erleben. So manche betraten das Schiff als sich noch unbekannte Kameraden und verließen es als Freunde und im Bewusstsein, dass auch in den anderen Regionen Deutschlands treue Idealisten am gemeinsamen Werk arbeiten.

Besuch eines dänischen Museums über den Kalten Krieg. Neben deutschen U-Booten konnte auch ein Stück der Berliner Mauer besichtigt werden.
Nordland
Die Fahrt führte unsere Besatzung nicht einfach quer durch die Ostsee, sondern hatte selbstverständlich ein Ziel: Dänemark. Für viele Teilnehmer der Reise war es der erste Besuch unseres nördlichen Nachbars. Auf verschiedenen Inseln konnte die dänische Landschaft genauso wie die Bevölkerung kennengelernt werden. Höhepunkt dieses Reiseabschnitts war unzweifelhaft eine gemeinsame Feierstunde mit den dänischen Mitgliedern der nordischen Widerstandsbewegung. Bei einem Hünengrab, welches ein Bild unseres nordischen Erbes vermittelte, traf sich die Schiffsbesatzung mit einigen unserer skandinavischen Freunde. Selbstverständlich hatte die Reisegruppe bei ihrem Landgang ein Gastgeschenk mitgebracht: Drei Beutel deutscher Erde, stellvertretend für die drei bisherigen Gebietsverbände unserer Partei, wurden zusammen mit einer Fahne unserer Bewegung den wartenden Kämpfern für ein nationales Dänemark überreicht. Neben der Erläuterung der Symbolik wurden in der Feierstunde zwei Briefe dänischer Kriegsfreiwilliger des zweiten Weltkriegs verlesen, um an den gemeinsamen Kampf für ein freies Europa zu erinnern. „Du schreibst, lieber Sohn, dass Du Dein Leben für das neue und bessere Europa geben willst. Ich bin stolz, das zu hören. Ja, auch ich will, wenn es verlangt wird, mein Leben für ein neues Europa geben. Einen lieben Gruß vom Vater“, lautete etwa der Brief eines Vaters eines der dänischen Freiwilligen an seinen Sohn.
„Europa steht zusammen, wenn auch am heutigen Abend nur im kleinen Kreis. Wir stehen heute in einer Zeit zusammen, in der das Band der Freundschaft und Verbundenheit zwischen den europäischen Völkern untergraben und bekämpft wird“, führte auch der Gebietsleiter West, Julian Bender, während der Feierstunde aus. Nach Abschluss der Feierstunde besichtigten die dänischen Nationalisten noch das Schiff der deutschen Delegation, ließen sich den bisherigen Reiseverlauf schildern und verbrachten einige Stunden an Bord für den gegenseitigen Austausch. Dänen und Deutsche erklärten jeweils ihre Entschlossenheit, ihre Zusammenarbeit noch zu intensivieren und den gemeinsamen Kampf für ein Europa der Vaterländer siegreich zu führen.
Körper & Geist
Nicht nur der Erholung und der Gemeinschaftsbildung diente der Ausflug, sondern auch zur Schärfung von Körper und Geist. Verschiedene Schulungen, ein gemeinsamer Liederabend und der tägliche Morgensport boten ein abwechslungsreiches Programm. In einer eigenen Schulung wurden die künftigen Wahlteilnahmen unserer Partei besprochen und hilfreiche Tipps für das Unterschriftensammeln zur Europawahl vermittelt. In einem weiteren Vortrag wurden die Notwendigkeit, die Vorteile und die Möglichkeiten der europäischen Zusammenarbeit vorgestellt. Viele Teilnehmer nutzen die gebotene Freizeit für gemeinsames Kampfsporttraining und dem Baden in der kalten Ostsee.
Fluchte so mancher noch beim ersten Sprung in die kalten Wellen, lachte man am Ende der Reise – abgehärtet durch den täglichen Badegang – bereits darüber. Einige konnten dabei erstmals die neuen Oberteile der Arbeitsgemeinschaft „Körper & Geist“ unserer Partei tragen, wozu es demnächst noch mehr Informationen geben wird.
Grüße an Kai Bitzer
Bekanntermaßen verfügt unsere Partei mit Kai Bitzer aus dem beschaulichen Olpe über einen besonderen Freund. Doch der rechtsunkundige Kommunalpolitiker ist nicht nur ein Anhänger von aussichtslosen Klagen, sondern auch von Schiffsreisen. Sein Wunsch, endlich einmal die verhasste Heimat auf dem Seeweg zu verlassen, trieb ihn sogar so weit, einen Ausreisegutschein unserer Partei einklagen zu wollen – natürlich vergeblich. Um den armen Kai nicht zu viele Tränen nach der gerichtlichen Niederlage vergießen zu sehen, schenkten ihm aufmerksame und mitfühlende Mitglieder unserer Partei ein Schlauchboot, was den geltungsbedürftigen Grünenpolitiker zu neuen Klagewellen anstimmen ließ – offensichtlich haben es ihm nicht nur Schiffe, sondern auch Heulbojen angetan. Da er leider noch immer nicht das Gummiboot nutzte, um endlich Deutschland zu verlassen und stattdessen weiterhin die Bevölkerung Olpes nervt, nutzte die Schiffsmannschaft die Gelegenheit, unserem lieben Kai einen kleinen Gruß von der deutschen Ostsee zu schicken.
Volle Kraft voraus!
Unsere Reise diente nicht einfach nur als erfreulicher Urlaub, sondern vor allem auch der Kräftesammlung und der Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben, die auf uns warten. Neben dem Unterschriftensammeln für unseren Antritt zur Europawahl im kommenden Jahr (wer noch nicht unterschrieben hat, findet hier das Formular) stehen noch weitere Wahlantritte unserer Partei an. Doch bekanntermaßen sind wir nicht nur wahlpolitisch aktiv, in einem Monat findet bereits unsere Großveranstaltung „Jugend im Sturm“ statt sowie zahlreiche weitere Projekte und Aktionen. Mit frischer Kraft gehen alle Teilnehmer in ihre Regionen zurück, um die anstehenden Aufgaben anzupacken. Alle waren sich einig, dass die Reise ein voller Erfolg war und auch zukünftig entsprechende Reisen unternommen werden sollen.
Fürs Vaterland? – Bereit!
Fürs Volk? – Bereit!
Für die Heimat? – Bereit!


































