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BaWü: Japankäfer breitet sich aus – Gefahr für Flora und Fauna

17.07.2024 - 10:00

Experten warnen derzeit vor einer Ausbreitung des Japankäfers in Baden-Württemberg. In der Schweiz, nahe der deutschen Grenze, hat sich der Käfer wohl bereits nach kurzer Zeit festgesetzt, wobei es sich in einem Fall um eine größere Kolonie handelt. Die Insekten, welche aus Asien stammen, fallen über Obstplantagen, Wälder, Grünanlagen und andere für die Landwirtschaft wichtige Plantagen her und fressen bei über mehr als 300 Pflanzenarten alles kahl. Natürliche Feinde gibt es hierzulande keine.

Es besteht wohl nur eine kleine Pufferzone, die den Japankäfer noch von Gebieten in Deutschland trennt. Damit sich der Japankäfer nicht in Deutschland ansiedelt, sollten Menschen verdächtige Funde dem zuständigen Pflanzenschutzdienst melden. Der Japankäfer ist nur etwa einen Zentimeter groß, hat einen glänzenden grünen Kopf und braune Flügel. An den Hinterleibseiten hat er weiße Haarbüschel und noch zwei weiße Haarbüschel am Ende des Hinterleibs.

Käfer, auf die die Merkmale des Japankäfers zutreffen, sollen gefangen und eingefroren werden. Ein Foto soll dann mit Angabe des Fundortes per E-Mail an: Pflanzengesundheit-kaefer@ltz.bwl.de geschickt werden. Fachleute überprüfen dann die Hinweise.

Globalisierung und Masseneinwanderung – Gefahr für Mensch und Natur!

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