Brandenburg: Volksaufklärung im Landkreis Havelland
“Brandenburg wird zwischen den Jahren 2004 bis 2030 rund 13 Prozent seiner Bevölkerung verlieren.2
Schon heute zeigt diese Entwicklung spürbare Folgen in fast allen gesellschaftlichen
Bereichen: Schulen werden geschlossen, Dörfer
entvölkern sich, Siedlungen stehen leer
und verfallen, Kanalisationssysteme und notärztliche Versorgung drohen
zusammenzubrechen, die öffentlichen Haushalte verschulden sich immer tiefer.
Diese Entwicklung wird sich in Zukunft beschleunigen.”
Dies ist kein Text eines Science Fiction-Romanes oder aus einem Survival Buch, sondern es sind Ergebnisse aus einem Gutachten zum demografischen Wandel im Land Brandenburg vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.
Kurz gesagt, das Volk stirbt und die Infrastruktur bricht zusammen. Oberstes Anliegen der Politik sollte demnach ein gesellschaftlicher Wandel im Familienbild sein.
Evolutionär betrachtet ist die Fortpflanzung der Sinn eines jeden Lebens, das Überleben in eigenen Nachkommen, so wird der genetische Strang nicht unterbrochen und man lebt in seinen Kindern fort. Die Liebe, entstanden aus dem Brutpflegeverhalten der Mutter zu ihren Kindern, wurde in der partnerschaftlichen Beziehung übernommen und sollte die Partner aneinander binden, um eine bestmögliche elterliche Fürsorge für ihre Kinder zu gewährleisten.
Das Ziel einer Liebesbeziehung war folglich seit Anbeginn der Art Mensch die Weitergabe des Lebens, aus einer Liebesbeziehung wird eine Familie.
Heute gilt nur noch der Spaß; Liebesbeziehungen, aber am liebsten ohne Kinder. Und wir gehen heute noch einen Schritt weiter und haben oft gar keine Zeit mehr für eine echte Beziehung oder sind aufgrund von immer häufiger auftretenden Bindungsstörungen gar nicht mehr in der Lage, tatsächlich zu lieben und sich zu binden. Im Partyleben sind daher erotische Handlungen ohne Beziehung gängig, das traditionelle Familienbild scheint aber weiterhin als rückständig, veraltet und wird als Feindbild betrachtet.
Nur warum wird von der Politik nichts unternommen?
Zeugt das Volk keine Kinder, brechen Sozialsysteme und die Infrastruktur zusammen, das Volk überaltert und stirbt aus.
Ist nicht gerade die Politik dafür da, Gemeinschaftsinteressen zu verwalten und zu organisieren?
Eltern erziehen Kinder, mit negativen und positiven Verstärkern als Erziehungsmittel, stellen Regeln und Verbote auf, damit sich das Kind optimal entwickeln kann und es vor Unfällen und sogar dem Tod bewahrt wird.
Die Regierung hat Hoheitsansprüche, sie stellt Regeln und Verbote auf, kann durch Steuerentlastungen und anderen finanziellen Regelungen jungen Menschen den Start in das Familienleben erleichtern, profitiert der Staat letztendlich ja von dem Nachwuchs. Die Regierung lenkt die Geschicke des Volkes.
Das Volk ist hier allerdings passiv, die ältere Generation schimpft auf die Zustände und schwärmt von den Zuständen vergangener Tage und meint, die Politik würde das schon machen, die Merkel müsse nur weg. Die junge Generation hat andere Aufgaben, befinden diese sich noch in einer völlig anderen Entwicklungsphase, um sich mit solch Themen zu beschäftigen. Die eigene Ausbildung, die erste eigene Wohnung, das erste Auto, das Konkurrenzdenken unter Gleichaltrigen und damit verbunden der soziale Rang stehen im Mittelpunkt ihrer Lebensphase, die Politiker seien aus ihrer Sicht dafür zuständig, das ist doch ihr Beruf, vernimmt man in Gesprächen mit ihnen. Und die Politik?
Diese hat das Volk schon aus den Augen verloren und sieht nur noch den Wirtschaftsstandort Deutschland und ihre internationalen Abkommen.
Ideologien als Ursache der Probleme
Die Situation scheint festgefahren zu sein, im Kampf um Frauenrechte, welches zu befürworten ist, entwickelte sich der Feminismus in eine links-ideologische Richtung, welche heute dogmatisch an ihren erkämpften Idealen festhält. Eine kritische Überprüfung dieser Ideale und somit gesellschaftlichen Verhältnisse wird als Angriff auf die erkämpften Rechte betrachtet, als Angriff gegen das Geschlecht der Frau, gar als Diskriminierung empfunden. Hier kommt es zu Situationen, in denen man selbst das manche Mal schmunzeln muss.
So z.B. wenn der Kampf um die Gleichberechtigung auf Ampelmännchen gelegt wird und sich die Frauenrechtlerinnen weibliche Ampelmännchen wünschen. Wird diesem Wunsch dann nachgegeben, kommen von selbiger Adresse Kritiken über das Erscheinungsbild der Ampelfrau, warum soll die Frau lange Haare haben und einen Rock tragen, es gibt auch Frauen mit kurzen Haaren und Hosenanzug.
Da kann man nur den Kopf schütteln. Wir leben im Liberalismus, jeder möchte etwas ganz besonderes, eine ganz individuelle Schneeflocke sein und sich vertreten sehen. Es scheint so, als ob der Pfad vom Kampf um die Frauenrechte verlassen wurde und sich der Feminismus mit seinen Dogmen zur Einbahnstraße entwickelt hat, in der Minderheiten ihren Willen der Mehrheit auferlegen wollen unter dem Vorwand der Diskriminierung.
Eine andere Situation, die zum Gesellschaftsbild und zu den Errungenschaften der linken Feministen gehört, ist der Geburtenschwund.
Abtreibung als Auswirkung linker Feminismuspolitik
Abtreibung wird als Menschenrecht proklamiert. Das muss man sich doch einmal vorstellen, ein biologisch-medizinisch betrachteter Mord wird als Menschenrecht propagiert. Die Ideologen gehen recht rabiat in ihren Forderung vor, das Kind sei ein Parasit, der sich im Mutterleib einniste und die Mutterschaft sei eine Fessel der Frau. Simone De Beauvoir (1968) spricht davon, dass die Frau an Mutterschaft an Körper gebunden sei wie ein Tier und damit vom Manne abhängig sei wie ein Schmarotzer, der sein Leben einem fremden Organismus entzieht. Erst mit der Berufstätigkeit der Frau würde sie ihre Unabhängigkeit erreichen, sie sei der Schlüssel zur Emanzipation. Auch Alice Schwarzer (1976) hält die Mutterschaft für eine wahre Sklaverei und meint, dass sich die Frauen in unserer Zeit vor der „Falle“ der Mutterschaft und Heirat hüten solle. Die Schwangerschaft bezeichnet Shulamith Firestone( 1970) als barbarisch, die Geburt als schmerzhaft. Und die Kinder? Nun: die Bindung an eine kleine Gruppe würde die enge Mutter- Kind- Beziehung überflüssig machen.
Dieses Bild ist bei jungen Mädchen bereits angekommen, es werden Kinder abgetrieben, weil sie gerade nicht in die Lebenssituation passen.
Es werden sich entwickelnde Menschen getötet, weil jene ihre Ausbildung zuerst noch beenden wollen oder ähnliches vernimmt man in Gesprächen. Die politisch angeführten Härtefälle für Abtreibungen wie Vergewaltigung oder schwerste Kindesschäden machen nur 0,1 Prozent und 3,1 Prozent aus. (2)
Die ideologischen Ideale führen zum Volkstod und sind dennoch tief im Volk verankert worden. Hier treffen wir wieder den Liberalismus, die Betroffenen möchten sich nicht bevormunden lassen, jede Familie entscheidet selbst, ob sie Leben schenkt oder nimmt und die Gemeinschaft duldet dieses, rechtlich wie auch sozial. Arbeiten gehen und das Partyleben werden einer Familie vorgezogen, betrunkene und rauchende Frauen gelten als Zeichnen der Emanzipation von der feindlichen traditionellen Frauenrolle.
Verkehrte Welt: Profitmaximierung statt Kinderreichtum
Gleichzeitig wird die Elternschaft, insbesondere die Mutterschaft, benachteiligt.
Grund für diese Geringschätzung der Familien- und Hausarbeit ist, da sie nicht für den kapitalistischen Verwertungsprozess herhält. Den kapitalistischen Interessenvertretern geht es um die größtmögliche und schnellste Profitmaximierung und nach dieser Rechnung ist die Mutter nichts anderes als ein Ausfall von Humankapital. Nicht stabile Familien, sondern jederzeit verfügbare und billige Arbeitskräfte sind der Wunsch der globalisierten Wirtschaftswelt.
Hier lässt sich das Schaubild wieder aufzeichnen, Demagogen propagieren ein Bild von den gesellschaftlichen Verhältnissen um ihre Ziele zu verwirklichen (Profitmaximierung) , es wird dem Volke Honig ums Maul geschmiert und Scheinargumente vorgebracht, es werden Gesetze erlassen und Kritiker werden als rückschrittlich, sexistisch und diskriminierend diskreditiert.
Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch die Umwertung der Werte
Die Mutterschaft wird von jungen Frauen, die in diesem Zeitgeist heranreifen, als Hindernis zur freien Entfaltung angesehen, mit einem Kind lässt sich das Partyleben schwerer umsetzen, das Stillen wird als lästige Kette an das Kind empfunden. Man will unabhängig sein und nimmt dem Kind folglich die optimale Entwicklung, das Kind generell wird als lästiges Anhängsel, das man schnell wieder in die Kita abgibt, betrachtet. In diesem Zeitgeist möchte man doch schließlich mit seinen Freunden feiern und shoppen gehen und braucht auch die Zeit, um dafür das nötige Geld zu verdienen. Eine Umwertung der Werte hat stattgefunden und dies wird den jungen Menschen vorgelebt, sodass eine Verschiebung der Priorität der Lebensinteressen zwischen den Generationen stattfindet.
Nicht mehr die gesunde Entwicklung und die Versorgung des Kindes sind die obersten Prioritäten, sondern tun und lassen können, was einem gefällt, die Möglichkeiten sein Kind frembetreuen zu lassen, nehmen ja durch die 24-Stunden Kitas und Ganztagsschulen zu. Und wenn jene Generation ihren Lebenssinn im feiern und im Spaß haben sieht, warum sollten diese Menschen sich überhaupt für ein Kind entscheiden?
Immer mehr deutsche Frauen bleiben hierzulande kinderlos und eine Geburtenquote von gerade einmal 1,3 Kindern pro Frau führt zu einer Überalterung unseres Volkes und somit langfristig zum Volkstod. Das ist die nüchterne Bilanz einer vollkommen misslungenen Familienpolitik der herrschenden Klasse sowie einer weitverbreiteten egoistischen Kinder- und Familienfeindlichkeit. Der Humanethologe Irenäus Eibel-Eibesfeldt sagt zur heutigen Politik und der Kinderarmut in Deutschland Folgendes:
: “Die Werbung für das Berufsleben und die Abwertung der traditionellen Frauenrolle haben in der westlichen Welt zu einem drastischen Geburtenrückgang geführt. […] In der Bundesrepublik Deutschland gebe es zwar künftig weniger Deutsche, aber sicher nicht weniger Menschen. Das Geburtendefizit werde durch Einwanderung ausgeglichen. Auch das sind die Auswirkungen einer missverstandenen Gleichheitsdoktrin. Sie blockiert die Einsicht, daß man nur in eigenen Nachkommen überlebt” (4)
Der deutsche Professor für Soziologie Robert Hepp sieht den demographischen Wandel ebenfalls als alarmierend:
“Schon jetzt ist in den demographischen Wachstumsländern der “dritten Welt“ ein gewisser Bevölkerungsdruck entstanden, der die Tendenz hat, sich nach außen zu entladen, während das Vakuum, das in den Schrumpfländern des Westens insbesondere in Europa, entsteht, offenbar für die Überschußbevölkerung der restlichen Welt ungemein attraktiv ist. Falls es bei dieser Ungleichen Entwicklung bleibt, muß man kein Prophet sein, um für die Zukunft gewaltige Bevölkerungsverschiebungen vorherzusagen.“ (3)
Mit jedem Kind schenkt eine Familie dem gesamten Volk ein Stück Zukunft und leistet seinen Beitrag zur Erhaltung unserer natürlichen Ordnung. Dies muss auch durch das gesamte Volk unterstützt werden.
Wir können festhalten, mit dieser Zielstellung als Ursache kann das nur zum Untergang eines Volkes führen, dadurch entstehen die Symptome von Geburtenschwund, Abwanderung, Zusammenbruch der Sozialsysteme und Infrastruktur. Möchte man die Wirklichkeit in der wir leben ändern, müssen wir die Ursachen, die Zielstellung, verändern.
Volksaufklärung im Landkreis Havelland in Brandenburg
In diesem Sinne waren Aktivisten aus Brandenburg unterwegs, ihre Forderung im Volk bekannt zu machen. Viele Flugblätter wurden dazu verteilt und es konnten etliche Gespräche geführt werden. In den Gesprächen kam häufig zum Ausdruck, dass eine Änderung der Verhältnisse nicht in den Familien selbst, sondern nur von der Politik erfolgen könne.
Vielen jungen Menschen fehle es einfach an Geld und dadurch wieder an Zeit für Kinder, da beide Elternteile arbeiten gehen müssten und weiter fehle es an geeignetem Wohnraum für Familien mit Kindern. Dies führt zur Abwanderung aus dem Land hin zu Ballungsgebieten, da sich hier mehr verdienen lässt. So sind viele junge Frauen im gebärfähigen Alter (18- 30) auf der Jagd nach dem Geld, anstatt den eigenen Kinderwunsch zu verwirklichen.
Auszugsweise wurden hier zwei Städte und deren umliegende Ortschaften aus dem Havelland heraus gegriffen und mit Flugblättern eingedeckt, die eine negative Bevölkerungsbilanz vorweisen.
Die Familie bedarf jeden Schutzes und einer größtmöglichen Förderung durch den Staat.
Die Gründung einer Familie ist die höchste menschliche Aufgabe. Kinder schaffen Zukunft und nur gesunde Familien können auch eine gesunde Zukunft hervorbringen. Nur die Familie bietet ausreichend Schutz, Geborgenheit und Fürsorge für Kinder und vermittelt diesen durch die Erziehung ein gesundes Werteverständnis. Dieses positive Lebensziel muss unserem Volk wieder näher gebracht werden.
Die Partei DER III. WEG fordert:
- Abtreibung stoppen!
- Eine kinder- und familienfreundliche öffentliche Wahrnehmung!
- Anerkennung der Mutterschaft als Beruf!
- Gewährleistung einer bestmöglichen Betreuung von werdenden Müttern!
- Traditionelles Familienbild statt Genderwahn!
- Finanzielle Unterstützung für kinderreiche deutsche Familien!
Quelle:
1. https://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Studien/Brandenburg_Webversion.pdf, S. 4
2. https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=450587505379012&id=298046713966426&fs=5
3.
Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Otto Koenig, Heinrich Lummer u.a. ,,Einwanderungsland Europa?“, 1994 2.Auflage, Leopold Stocker Verlag Graz – Stuttgart
S. 23
4. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, „Der Mensch – das riskierte Wesen“, 1988, Piper Verlag GmbH München
S.142
S. 143 über einen Artikel in der “Zeit” zum Thema Bevölkerungsschwund


