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Das Volk bleibt eingesperrt – Spahn und Wirtschaftsleute dinieren zusammen

05.03.2021 - 13:00

Während die Regierenden nicht müde werden, bei jeder Gelegenheit die angebliche Notwendigkeit der sozialen Isolation zu predigen, den Lockdown von einem Monat auf den nächsten weiter zu verlängern und Polizisten und Ordnungsamtbüttel Jagd auf unbescholtene Bürger machen, die der Enge ihrer Wohnzimmer entfliehen, um in Parks und entlang von Flussufern Luft zu schnappen, denken die herrschenden Bonzen gar nicht daran, sich selbst an ihre eigenen Regeln zu halten. Weil Bundesgesundheitsminister Spahn im Oktober 2020 zu einer Spendengala mit Abendessen nach Leipzig gefahren ist, um sich mit einem Dutzend Unternehmern zu treffen, die für die CDU spenden sollten, steht einer der größten Corona-Panikmacher nun in harscher Kritik.

Noch am Morgen zuvor hatte der homosexuelle CDU-Minister in einem Interview betont, dass die Hauptansteckungsgefahren im Bereich von Feiern, Veranstaltungen und geselligem Beisammensein zu finden sind und die Bevölkerung vor Reisen und solchen Zusammenkünften entsprechend gewarnt. Nur ein Tag nach dem geheimen privaten Treffen mit seinen Geldgebern wurde Spahn positiv auf das Corona-Virus getestet. Obwohl die Heuchelei und die Unverfrorenheit, die Spahn hierbei exemplarisch für einen etablierten BRD-Politbonzen an den Tag gelegt hat, sprachlos macht, rechtfertigte der Gesundheitsminister im Kabinett Merkel dennoch sein bigottes Handeln und meint, durch die eingehaltenen „Vorsichtsmaßnahmen“ niemanden „unwissentlich“ angesteckt zu haben, was er ansonsten „zutiefst bedauert“ hätte.

Angeblich hätte man die damals gültigen Regeln der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung eingehalten, wie Spahns Büro mitteilt. Dennoch mussten alle weiteren elf Personen, die zusammen mit Spahn an diesem Abend dinierten, sich anschließend einem Test unterziehen und an die Behörden gemeldet werden. Hier trat dabei jener Mehraufwand ein, den die Regierenden durch die Kontaktbeschränkungen, die sie dem einfachen Volk auferlegen, eigentlich vermeiden wollen. Doch solange nur der Gesundheitsminister und eine handverlesene Zahl an Vertretern des Kapitals sich heimlich zum Essen treffen, sieht sich die Exekutive des Regimes wohl nicht in der Pflicht, während sie bei einfachen Leuten sogar die Unverletzlichkeit der eigenen Wohnung im Handumdrehen aushebelt. Dass ein selbst ernannter „Krisenmanager“ seine Prioritäten während der vermeintlichen Pandemie zudem nicht in der Bekämpfung des Corona-Virus und aller freiheitseinschränkenden Maßnahmen sieht, sondern in der Erbettelung von Spendengeldern, lässt tief in das verkommene innere Wesen der herrschenden Kaste blicken.

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