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Erfurt: Anschlag auf Bundeswehrfahrzeuge

07.07.2025 - 05:00

Ende Juni sind in Erfurt sechs LKW der Bundeswehr in Brand gesteckt worden. Nun prüft die Staatsanwaltschaft, ob für den Brandanschlag russische Agenten oder zumindest Sympathisanten des Kreml-Regimes verantwortlich sein könnten.

Grund hierfür ist ein etwa 10 Sekunden langes Video, welches auf dem Nachrichtendienst Telegram veröffentlicht worden ist und den Anschlag zeigen soll. Veröffentlicht wurde das Video auf einem russischsprachigen Kanal mit dem Namen „Besessen vom Krieg“, welcher pro-russische Positionen vertritt. Der Kanalbetreiber selbst schrieb zu dem Video: „Hier wird diverses Militärgerät für die ukrainischen Streitkräfte zur Reparatur gebracht. Unsere Leute entschieden, daß das alles unnötig sei und die ukrainischen Streitkräfte solche Ausrüstung nicht brauchten, also brannten sie sie einfach nieder.“

Der Anschlag ereignete sich auf einem Firmengelände des Unternehmens MAN Trucks & Bus Service, das mit der Bundeswehr zusammenarbeitet. Eine Sprecherin der Bundeswehr wies die Behauptungen des Desinformation verbreitenden putinistischen Telegram-Kanals, wonach die LKW für die Ukraine bestimmt gewesen sein sollen, inzwischen zurück. Inwieweit tatsächlich pro-russische Agenten hinter dem Anschlag stecken oder ob dieser erneut von kriminellen Elementen der politisch linken Szene verübt worden ist, sollen die laufenden Ermittlungen ergeben. Die Echtheit des Videos wird aktuell vom Landeskriminalamt Thüringen geprüft.

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