Frankreich: Gedenkstein für SS-Panzergrenadier-Division errichtet
Unbekannte haben auf einem Privatgrundstück eines Deutschen im lothringischen Bitcher Land ein Denkmal mit der Inschrift „Zu Ehren den Gefallenen der 17. SS-Panzergrenadier-Division – Drauf, dran und durch“ errichtet. Die Inschrift leitet sich aus dem Ausspruch „Ran an den Feind, drauf auf den Feind, hinweg über den Feind“ ab.
Laut Républicain Lorrain wurde der Gedenkstein vom Grundstück in Eschviller mit schwerem Gerät von der Gendarmerie zu Ermittlungszwecken letzten Donnerstag abgebaut und beschlagnahmt. In die Untersuchung wurde neben der Gendarmerie auch die französische Zentralstelle für die Bekämpfung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen (OCLCH) einbezogen. Ob zuständig oder nicht ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Saargemünd inzwischen wegen Verharmlosung von Kriegsverbrechen. Nicht einmal mehr auf Privatgrundstücken – sei es nun im heutigen Frankreich oder der BRD – darf man mehr würdevoll seiner Ahnen bzw. der Gefallenen beider Weltkriege gedenken.
Laut dem emeritierten Professor der Saar Uni und angeblichen Historiker Rainer Hudemann sei dieser Gedenkstein “ein ausdrückliches Bekenntnis zu nationalsozialistischen Kriegsverbrechen”, denn es heißt nicht “Wir gedenken”, sondern “Zu Ehren”.
Sogenannte Historiker wie Rainer Hudemann behaupten immer wieder gerne, dass die Erschießung der 124 Geiseln von Maillé im Departement Indre-et-Loire am 25. August 1944 durch das Feldersatz-Bataillon der 17. SS-Panzergrenadier-Division begangen worden war. Die Erschießung erfolgte zur Vergeltung eines Anschlages französischer Widerstandstruppen auf zwei Militärfahrzeuge in der Nacht zuvor.
Video Gendarmerie entfernt Nazi-Stele in Frankreich, vom 05.01.2018, Länge: 4:20 Min
