Gedenktag zum Holodomor 1932-1933

Innerhalb eines Jahres starben schätzungsweise 7-10 Millionen Menschen in der Ukraine an einer Hungersnot, die durch das kommunistische Regime Stalins ausgelöst wurde. Holodomor heißt auf deutsch “Tötung durch Hunger”.
Die unmenschlichen Ziele des Holodomor waren unter anderem:
1. Zerschlagung des Dorfwesens, wo noch immer die Strukturen einer freien und unabhängigen Ukraine vorhanden waren.
2. Raub des Getreides, um es gegen Devisen auf dem Weltmarkt zu verkaufen, gewissermaßen ein Kolonialismus im eigenen Land. Der Begriff „Raubtier-Kapitalismus“ ist hinlänglich bekannt – hierbei kann von einem „Raubtier-Kommunismus“ gesprochen werden.
3. Zerschlagung nationaler Unabhängigkeitsbestrebungen.
Die ländlichen Gegenden und Bauern galten entgegen aller Meinung als antikommunistisch und nationalistisch gesinnt. Wider der kommunistischen Mär, der Bauer hätte einen hohen Stellenwert gehabt und wäre ein treuer Genosse in der “sozialistischen Weltrepublik” gewesen.
Eine wichtige Umschreibung der Ausrottung der Landbevölkerung und Ursache des millionenfachen Hungertodes war die Entkulakisierung, d. h. die Ausrottung der Kulaken, der „wohlhabenden“ Bauern, die man zuerst als Ausbeuter rufmordete, um sie anschließend staatlicherseits bestehlen, verschleppen oder ermorden zu können. Die Definition eines Kulaken war schwammig und ungenau, so dass der Terror eigentlich jeden treffen konnte.
Dieser Genozid findet bis heute in der westlichen Welt kaum bis gar keine Beachtung, geschweige denn findet er seinen Weg in die Geschichtsbücher. Die Symbole und das Glorifizieren dieser menschenverachtenden Ideologie bleiben bis heute in der BRD straffrei, währenddessen hier im Lande schon Verbote der historischen Farben Schwarz, Weiss und Rot des Kaiserreichs verhängt wurden.
