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Genesenenstatus auf 3 Monate verkürzt, rückwirkend!

22.01.2022 - 13:00

Wer gedacht hatte, sich im sogenannten Genesenenstatus 6 Monate den Corona-Zwangsmaßnahmen zumindest zeitweise zu entziehen, wurde seit letztem Wochenende eines Besseren belehrt. Doch nicht unser aller hochgelobter Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) war für diesen Hammer verantwortlich, sondern das Robert Koch-Institut (RKI). Über Nacht quasi hat das RKI neue Richtlinien für den Genesenenstatus veröffentlicht. Ab sofort gilt derjenige als genesen, wenn dessen positiver PCR-Test nicht länger als 3 Monate zurückliegt. Doch da der Schein erst 28 Tage nach dem positiven PCR-Test ausgestellt wird, verkürzt sich die Zeit noch um einen weiteren Monat und somit kann man real nur noch zwei Monate lang einen Genesenenstatus vorweisen.

Die nun bekanntgegebene Verkürzung des Genesenenstatus von 6 auf 3 Monate sei auf die weitaus ansteckendere Omikron-Variante zurückzuführen, erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Doch nichts Genaues weiß man nicht. Zur Omikronvariante liegen in Bezug auf Antikörperschutz noch überhaupt keine Studien vor. Auch der sogenannte Expertenrat im Bundekanzleramt wurde anscheinend in keinster Weise bei der Entscheidung eingebunden. Das läßt vermuten, mit dieser Verkürzung ein paar Millionen Menschen zeitiger in die Impfung-/Boosterimpfung zu zwingen.

Andere Länder, andere Sitten

Beispiel Schweiz. Bis vor kurzem betrug der Genesenenstatus nach einer Corona-Infektion noch satte 12 Monate. Seit 19. Januar zwar auch auf 9 Monate verkürzt, aber immer noch um einiges länger als in der BRD. Geändert wurde die Regelung, damit das Zertifikat der Schweiz in der EU weiterhin gültig bleiben kann. Man sieht wieder einmal, daß man von wissenschaftlich untermauerten und vernünftigen Entscheidungen hierzulande meilenweit entfernt ist. Es wird getrickst, vertuscht, gelogen und verheimlicht.

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