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Leistungsmarsch im Donau-Ries

21.08.2019 - 05:00

Leistungsmarsch im Donau-Ries

Am letzten Juli-Wochenende war es wieder soweit und so trafen sich Ingolstädter Aktivisten des SP München/Oberbayern zur gemeinsamen Wanderung. Geplant war, vom schwäbischen Donauwörth, die Donau entlang stromabwärts, bis ins oberbayerische Ingolstadt zu laufen.
Das erklärte Ziel war die eigene Kondition für den kommenden Gedenkmarsch Ausbruch 60 in Budapest zu verbessern.

Obwohl vom natürlichen Flusslauf relativ wenig übrig ist und die angrenzenden Flächen nahezu ausnahmslos bewirtschaftet werden, endete der Weg bereits auf den ersten Kilometern abrupt, sodass die Wanderer beschlossen, sich durchs Dickicht bis zur nächsten Straße zu schlagen.

Wanderung in der Nacht

Nach weiteren Kilometern einer Bundesstraße folgend, wechselte man auf die rechte Flussseite und begab sich somit auf den Wanderweg „Romantische Straße“, welcher direkt am Donau-Ufer entlangführte. Was Zecken versagt bleibt, gelang anderen parasitären Blutsaugern diesmal umso mehr. Mückenschwärme machten das Weiterlaufen zur Tortur, hielt aber nicht vom erklärten Ziel ab. Die Route führte zwangsläufig an der JVA Niederschönenfeld vorbei, wo man von grölenden Insassen, den medialen und statistischen Schönredereien zum Trotz ausnahmslos Migranten, durch vergitterte Fenster und in gebrochenem Deutsch begrüßt wurde. Den baulichen Maßnahmen und weiträumig abgesperrten Gelände außen herum zufolge, wird diese Strafanstalt momentan massiv vergrößert. Ob dort ein Wellnessbereich für Triebtäter, mehr Kapazität für’s übliche und gewohnte Klientel oder doch eine eigene Abteilung für Seehofers geplanten Gesinnungskrieg gegen Rechts geschaffen wird, war nicht ersichtlich und bleibt abzuwarten.

Wanderung bis tief in die Nacht

Nichtsdestotrotz fühlten sich die Nationalrevolutionäre mit einem aufziehenden Gewitter im Nacken zusätzlich angespornt und so lief man in die von Blitzen durchzuckte Nacht hinein.

Nach beachtlichen 30 km gab die einzige weibliche Mitstreiterin ehrenhaft auf und wurde von einem Partei-Kameraden abgeholt. Natürlich ließ Mann es sich nicht nehmen, zu warten, bis der sichere Heimweg garantiert und angetreten war. Diese Gemeinschaft und Tugendhaftigkeit ist es unter anderem, was den „III. Weg“, im krassen Gegensatz zu Altparteien und moderner Gesellschaft, hell am Firmament erstrahlen lässt. Anschließend kämpften sich die beiden verbliebenen Teilnehmer weiter durch die Dunkelheit, wie es dem Idealisten auch im Alltag so oft bestimmt zu sein scheint.

Einige Zeit später, nur noch von Willenskraft auf den Beinen gehalten und von gesundem Ehrgeiz getrieben, fanden sich unsere Aktivisten zu später Stunde auf einem traditionell gehaltenen Stadtfest wieder, wo man die Möglichkeit nutzte, Lose zugunsten krebskranker Kinder zu erwerben.
Die beiden wackeren Kämpfer schafften es noch einige beschwerliche Kilometer, indem man sich gegenseitig Mut zusprach, doch nach letztendlich 41 km und weit nach Mitternacht war endgültig Schluss.

Die Erfahrungen dieser Wanderung, welche unserer AG Körper & Geist vollkommen gerecht wurde, werden letztendlich gewiss dazu beitragen, die Strecke beim Ausbruch 60 aufrecht, wie einst unsere heroischen Soldaten der Wehrmacht, zu beschreiten und ihnen so würdig zu gedenken.

Wanderer Donau-Ries

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