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Leseprobe Der Nationalrevolutionär 1/3 – Kein Kompromiss mit dem Bürgertum

07.05.2019 - 04:00

Vor kurzem erschien der zweite Band unserer nationalrevolutionären Schriftenreihe: „Der Nationalrevolutionär – Handbuch für Aktivisten unserer Bewegung“. Das Buch ist hier zu beziehen.

Das Bürgertum als solches ist seit rund 200 Jahren der Träger des Verfalls, der Dekadenz und des Liberalismus. “Ruhe und Ordnung” sind seine wichtigsten Werte, aber nicht einmal aus Selbstzweck, sondern nur, um die Erträge der Wirtschaft und der Konsumgesellschaft möglichst störungsfrei abschöpfen zu können. Das Bürgertum ist unpolitisch, rein auf sich selbst bedacht und unfähig zu weitreichenden Veränderungen. Im besten Falle sehnt es sich nach ein paar kleinen Reformen – zumeist geht es hierbei jedoch auch nur um den eigenen Geldbeutel. Dennoch stellt das Bürgertum weiterhin einen gewichtigen Stimmenanteil im Volk, weswegen immer wieder Bewegungen nach den ersten zaghaften Erfolgen – stets erkämpft durch revolutionäre Kräfte – eine Verbürgerlichung wählten. Für Wählerstimmen oder Spenden aus dem Mittelstand und der Industrie ließ man sich kaufen und verriet weichgespült die Ideale aus den Anfangszeiten. Das Resultat war immer der Tod der politischen, revolutionären Bewegung.Dieser Prozess konnte über die Jahrzehnte dutzendfach in den verschiedenen europäischen Ländern immer wieder aufs Neue beobachtet werden.

Daher muss unsere nationalrevolutionäre Bewegung vom ersten bis zum letzten Tag stets eine Bewegung von radikalen, politischen Revolutionären sein. Wir erkämpfen unsere Revolution nicht mit dem Bürgertum, sondern auf den Trümmern der morschen Welt und Moralvorstellungen desselben. Das heißt nicht, dass wir nicht ein – oft mit dem Attribut “bürgerlich” verknüpftes – vernünftiges Auftreten und ernsthafte politische Arbeit leisten können. Wir werden uns niemals zu “Bürgerschrecken” und Radau-Nationalisten herablassen. Die Grenze zwischen Bürgertum und politischem Revolutionär verläuft lediglich in der geistigen Haltung des Einzelnen.

Mit Bürgertum ist entsprechend auch keine soziale Klasse gemeint, sondern eine geistige Einstellung. Es gibt genug Personen, die beispielsweise aufgrund ihrer Berufswahl als “bürgerlich” angesehen werden, aber geistige Revolutionäre sind, so wie es Personen gibt, die man allgemein als “Arbeiter” bezeichnen würde, die aber innerlich vollkommen verbürgerlicht sind. Während der Bürgerliche noch vor dem Fernseher oder am Stammtisch schimpft, ist der Revolutionär bereits zur Tat geschritten. Unser Kampf bedeutet also nicht, dass wir den gewaltsamen Aufstand anzetteln wollen oder zum Verüben von Gewalttaten aufrufen. Jede Revolution beginnt in den Köpfen der Menschen, und genau dies ist unser Kampf.

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