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Mariupol ist gefallen – Ruhm den letzten Verteidigern!

24.05.2022 - 05:00

Das zähe Ringen um die Hafenstadt am Asow‘schen Meer ist vorerst zu Ende gegangen. Unvorstellbare 86 Tage haben die Verteidiger, darunter vor allem das bereits jetzt legendär gewordene Regiment Asow, dem Ansturm Eurasiens stand gehalten. Während Putins Soldateska die einst blühende Stadt in eine unbewohnbare Mondlandschaft verwandelten und Kadyrows Kopfabschneider die Bewohner terrorisierten, hielten die Verteidiger unter unvorstellbaren Umständen an ihrer Heimat fest und führten bis zuletzt für die Gegner verlustreiche Kämpfe.

Die Armeeführung der Ukraine hat den Befehl gegeben, die Verteidigung der Stadt einzustellen. Damit enden die Kämpfe nach 86 Tagen und die Militärgarnison Mariupol geht in Gefangenschaft.

Wie verschiedene Quellen übereinstimmend berichten, warten auf die Helden nach den Entbehrungen des Kampfes die Folter, der Schauprozess und der Tod. Putins Gewalt- und Willkürherrschaft steht in der Tradition der Tscheka, der GPU und des KGB.

Der ukrainische Nachrichtenkanal „Fortress Kyiv“ teilt dazu mit:

„Nahezu 1000 Kämpfer ergaben sich auf dem Azovstal Stahlwerk-Komplex in dieser Woche und einige von Putins Beamten haben gefordert, sie als Kriegsverbrecher zu behandeln.“

Ein Anwalt von Human Rights Watch sagte hingegen: „Den Tatsachen entsprechend handelt es sich um Kriegsgefangene und jede andere Bestimmung ist nicht möglich.“

Der Versuch des Neobolschewismus, den Mythos Asow zu zerstören, wird nicht erfolgreich sein. Asow hat sich mit starker Hand in das Buch der Militärgeschichte und in die Herzen echter Europäer geschrieben. Im Kampf um Mariupol wurden vier russische Kommandanten getötet, mehr als 3.000 Besatzer vernichtet und rund 5.000 verwundet. Dies geschah ohne Luft- oder Artillerieunterstützung!

Ein in Mariupol gefallener Asow-Mann, der dem Krieg acht seiner Lebensjahre gegeben hat, drückte es so aus: „Wir haben den Weg des Krieges für die Freiheit gewählt und leben nicht als Sklaven wie unsere „Nachbarn“.“

Die Männer der Garnison Mariupol sind in die Ungewissheit der Kriegsgefangenschaft gegangen und haben wahrscheinlich das Schwerste noch vor sich. Der Kommandant von Asow und der Garnison Mariupol, Held der Ukraine, Oberstleutnant Denis Prokopenko, über die Angst vor dem Ungewissen: „Wenn Menschen nach der dritten oder vierten Verletzung ein Maschinengewehr in die Hand nehmen, die Zähne zusammenbeißen und voll Schmerzen weiter in den Kampf ziehen – ich glaube nicht, dass diese Menschen Angst haben.“

Die nationalrevolutionäre Bewegung steht seit Beginn des Krieges in der Ukraine an der Seite der Kameraden von Asow und damit auch auf der richtigen Seite der Geschichte. Es wird auch in Zukunft unsere Aufgabe sein, den jetzt Kriegsgefangenen, so weit es möglich ist, zur Seite zu stehen.

 

Ruhm den Helden!

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