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Nur verpflichtende Musterung ab 2026: Regierung ringt sich immer noch zu keiner Wehrpflicht durch

18.11.2025 - 05:00

Auch wenn es die notorischen Falschmeldungen im Spektrum selbsternannter „alternativer“ Medien anders verlauten: Die herrschende BRD-Regierung hat sich am letzten Mittwoch zwar nun doch zu einer verpflichtenden Musterung für alle jungen Männer ab kommendem Jahr durchgerungen, jedoch bleibt die Wehrpflicht nach wie vor bis auf weiteres ausgesetzt. Nachdem man von der Schnapsidee einer Wehrpflicht nach Losverfahren Abstand genommen hat, hat man sich nun immerhin auf eine Musterungspflicht der ab 2008 geborenen Männer geeinigt. Eine Wehrpflicht nach Losverfahren, wie sie von Moskaus „patriotischen“ Lohnschreiberlingen als Schreckensszenario ausgemalt wird, würde nur im Rahmen einer „Bedarfswehrpflicht“ in Kraft treten, falls die Lücke zwischen der Zahl der Freiwilligen und dem tatsächlichen Bedarf der Bundeswehr geschlossen werden muss.

Somit gibt sich die Regierung fahrlässigerweise nach wie vor nur mit einer abgespeckten „Wehrpflicht“ zufrieden, obwohl Militärexperten wie der renommierte österreichische Heeresoffizier Markus Reisner kürzlich einmal mehr deutlich davor gewarnt haben, dass Putin im Konflikt mit der Ukraine und Europa „all in“ gehen wird. Noch nie war die Mitte Europas nach dem Abzug der letzten sowjetischen Besatzungstruppen und dem Fall des Eisernen Vorhangs so sehr von Krieg bedroht wie in diesen Tagen. Im Kreml will man die Geschichte offenbar korrigieren und den Osten Europas wieder unter die Gewalt des Zarenthrons bringen. Der hybride Krieg Moskaus gegen die europäischen NATO-Staaten als Vorspiel zum konventionellen Krieg ist längst in vollem Gange, wie unzählige Beispiele von Desinformation und Beeinflussung von Wahlen, Spionage, Sabotageversuchen und zuletzt sogar grenzverletzenden Provokationen zeigen. Nur naive oder bewusst im Auftrage des Kremls handelnde „Friedensmarschierer“ können dieses Verhalten Russlands noch als Willen zu diplomatischen Verhandlungslösungen deuten.

Bevor die imperialistischen Aggressionen Putins auch Deutschland kalt erwischen, ist, unabhängig von der aktuell im Amte befindlichen Regierung, die Landesverteidigung oberstes Gebot. Für uns als revolutionäre Nationalisten sind die Sicherheit deutscher Bürger, die Unverletzlichkeit unseres Territoriums sowie die Gefahrenprävention und -abwehr im Falle außenpolitischer Spannungen oberstes Gebot. Darum kann auch nur die Wiedereinführung der Wehrpflicht ohne faule Kompromisse, wie sie die Herrschenden dieser Republik schließen, den nötigen Schutz für unsere Nation im Angesichte heraufziehender Gewitterwolken aus dem Osten bieten. Im Punkt 8 unseres Parteiprogramms sprechen wir uns deshalb für die Wehrpflicht in Deutschland und die Schaffung eines starken Bündnisses europäischer Armeen ohne einer hegemonialen Kontrolle durch die USA in Form der NATO aus. Eine Nation, die nicht zur Kriegsbereitschaft rüstet, wird früher oder später zur Zielscheibe raumfremder Aggressoren und verdient ihre Freiheit nicht!

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