Oleg „Suchr“ Mudrak an Folgen russischer Kriegsgefangenschaft verstorben
Am 21. Februar verstarb Oleg Mudrak in Kiew an den Folgen von Unterernährung und Folter aus seiner Zeit in russischer Kriegsgefangenschaft. Sein Kampfname “Suchr” verbreitete unter seinen Feinden im In- und Ausland Schrecken.
Oleg Mudrak aus Kiew versuchte den ganzen Sommer 2014, sich dem Azov-Regiment anzuschließen. Wer hätte damals gedacht, dass ein gewöhnlicher Typ, ein Fußballfan von ZSKA Kiew, später Bataillonskommandeur einer der besten Einheiten der ukrainischen Armee würde. Kameraden sprechen von ihrem Freund „Suchr“ als einem Kommandanten, mit dem es eine große Ehre ist, Seite an Seite in die Schlacht zu ziehen. Er erhielt die Auszeichnung “Held der Ukraine”.

Oleg war glühender Anhänger der Nation, ein echter Nationalrevolutionär, welcher in der Maidan-Revolution gegen die Mißstände in seinem Land kämpfte und ein wahrhafter Soldat, der Mariupol 2014 von russischen Okkupanten befreite und bis zum Kapitulationsbefehl die Stellung im eingekesselten Azovstahlwerk hielt. Er ging erhobenen Hauptes in russische Kriegsgefangenschaft und überlebte diese trotz Hunger und Folter.

In Kiew eröffnete er erst vor kurzem einen kleinen Laden. Nun verstarb er viel zu früh an den Folgen seiner Haft.
Getreu seines heidnischen Glaubens senken wir die Fahne für ihn und wissen, dass sein Kampf durch seine treuen Gefährten fortgeführt werden wird!
Oleg „Suchr“ Mudrak – Hier!