„Politische Arbeit im Westen“- Vortrag in Oberbayern
Der Gebietsverbandsleiter West Julian Bender war zu Gast beim Stützpunkt München/Oberbayern und hielt dort einen Vortrag zum Thema „Politische Arbeit im Westen“. Gegenstand des Vortrages war eine der gegenwärtig aufregendsten Diskussionen im nationalen Lager. Es geht um das Konzept des Ethnostaates und die damit verbundene gezielte Ansiedlung in bestimmten Gebieten. Bender wehrt sich gegen den Exodus westdeutscher Aktivisten nach Mitteldeutschland und die fatalistische Sichtweise auf den politischen Kampf in Westdeutschland. Im Anschluss versammelten sich Aktivisten zu einer spontanen Aktion zu Ehren des bulgarischen Generals Hristo Lukov. Abgeschlossen wurde der Abend durch einen Auftritt des nationalrevolutionären Musikprojekts Studio Drei.
Die Strategie des „Ethno-Staat“
Seit Jahren stagniert das nationale Lager oder befindet sich sogar in einer Abwärtsspirale. Die Situation des deutschen Volkes verschlechtert sich währenddessen kontinuierlich. In vielen Städten sind Deutsche bereits heute eine Minderheit. Auch AfD-Wahlerfolge können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Nationalisten heute politisch ohnmächtig sind. Immer wieder wird daher über Strategien zum Ausbruch aus der aktuellen Misere diskutiert. Viele hoffen, dass durch dramatische Ereignisse wie die letzte Asylsturmflut auch dem letzten Deutschen die Augen geöffnet werden. Eine kontinuierliche, konsequente und glaubwürdige politische Arbeit würde dann zwangsläufig zum Erfolg führen. Andere glauben, dass eigene politische Zielsetzungen auf einen Minimalkonsens zurückgeschraubt werden sollten, um so die Massen erreichen zu können. Eine radikale Strategie stellt hingegen das Konzept des Ethnostaates dar.
Der Vordenker dieses strategischen Ansatzes ist Johannes Scharf. In seinen Augen machen demografische Fakten und moralische Aspekte eine flächendeckende Rückeroberung unseres Vaterlandes unmöglich. Die Verhältnisse in Südwestdeutschland, Westdeutschland und Teilen von Süd und Norddeutschland sind bereits so schlecht, dass weder ein politischer Wandel noch eine Repatriierung im notwendigen Maße um unserem Volk eine Zukunft zu ermöglichen, noch machbar sind. Selbst wenn alle noch vorhandenen Deutschen in diesen Gebieten an einem Strang ziehen würden, käme die neue nationale Einheit zu spät. Tatsächlich sind viele Deutsche jedoch so hartnäckig systemtreu, dass ein Erwachen der Masse unseres Volkes eine Illusion bleibt. Scharf glaubt nicht, dass es zu einem Zusammenbruch des bestehenden Systems, beispielsweise durch einen Rassenkrieg, kommt.
Der Ethnostaat soll eine Art Reservat für weiße Völker sein. Es sollen Gebiete geschaffen werden, in denen ausschließlich weiße Völker wohnen. Dafür sollen weiße Menschen aus den überfremdeten Gebieten, in Gegenden mit geringen Anteilen fremdrassiger Menschen ziehen. Das kann beispielsweise in Osteuropa oder in Teilen der Vereinigten Staaten von Amerika umgesetzt werden. Als Vorbild dienen weiße Siedlungsprojekte in Südafrika. In Deutschland hält Scharf die Schaffung eines Reservates in Mitteldeutschland für möglich. Durch den völkischen Konsens in einem solchen Gebiet würden sich faktisch Machtverhältnisse ergeben, in denen unser Volk trotz fortbestehenden Systems möglich wäre. Dafür müssten allerdings die vorhandenen volkstreuen Strukturen noch einmal deutlich gestärkt und ausgebaut werden. Hierfür bedarf es möglichst vieler „völkischer Siedler“. Wenn diese gezielten Siedlungen ausbleiben, verschenken volksbewusste Deutsche ihr Potenzial. Ihre Kinder wachsen in einer Umgebung auf, die auch die besten Erziehungsbemühungen zunichtemachen können, weil „Multikulti“ in der Gesellschaft als Normalzustand gilt. Die eigenen Eltern könnten so als isolierte „Ewiggestrige“ wahrgenommen werden. In einer Umgebung, in der nationales Denken hingegen omnipräsent ist, sind die Hürden hingegen niedriger sich ebenfalls für das nationale Lager zu entscheiden.
„Kampf um unser Vaterland in seiner gesamten Größe“
Julian Bender, Gebietsverbandsleiter West der Partei „Der III. Weg“, ist einer derjenigen, die im Westen die Stellung für unser Volk halten. Er tut dies nicht, weil er „auf verlorenem Posten“ abgestellt wurde, sondern aus Überzeugung und kämpferischer Grundhaltung. Für ihn ist die Flucht aus seiner Heimat, dem Sauerland, keine Option. Deswegen wehrt er sich in seinem Vortrag gegen jedweden Defätismus.
Auch Bender weiß über die erschreckende Lage in unserem Vaterland und beschönigt hier nichts. Jeder vierte Bürger der Bundesrepublik Deutschland hat nach Angaben des Statistischen Bundesamts 2018 ausländische Wurzeln. Der Anteil von Personen mit einem Migrationshintergrund betrug 23,6 Prozent der Bevölkerung. In Zahlen sind dies 19,3 Millionen Menschen. Jeder zweite Bürger mit Migrationshintergrund hat einen Pass der BRD. Im Vergleich zu 1990 stieg der Ausländeranteil von 6,7 auf mehr als 13 Prozent. In den Großstädten ist die Lage besonders dramatisch. Hamburg hat einen Ausländeranteil von 17 Prozent, Köln 21,4 Prozent, Berlin 22 Prozent, München 27,5 Prozent und in Frankfurt am Main liegt der Anteil bei 30,5 Prozent, der Gesamtanteil (also zuzüglich Bürger „mit Migrationshintergrund“ ) bereits bei über 50 Prozent. Offenbach hat bereits einen nominellen Ausländeranteil von 38,6 Prozent. Dresden hat mit acht und Leipzig mit 9 Prozent hingegen noch einen verhältnismäßig geringen Ausländeranteil.
Besorgniserregend ist der Blick in die Zukunft, eine Betrachtung der Entwicklung der Anzahl der Kinder mit Migrationshintergrund. Der Anteil der bis zu sechsjährigen Kindern mit Migrationshintergrund liegt in Hannover bei 46,67 Prozent, Hamburg bei 48,94 Prozent, Köln 50,98 Prozent, Dortmund 53,33 Prozent, München 58,33 Prozent, Augsburg 61,54 Prozent und in Frankfurt am Main bei 75,61 Prozent.
Grade Nordrhein-Westfalen ist bekannt für seinen raschen Wandel von einer homogenen deutschen Bevölkerung zu einem multikulturellen Schmelztiegel. Hier leben 2,5 Millionen Menschen ohne deutschen Pass. Osteuropäische Verbrecherbanden marodieren durch das Ruhrgebiet. In Duisburg und Köln wurden die größten Moscheen Europas errichtet. Die Kölner Moschee wurde sogar vom türkischen Staatspräsident Erdogan persönlich unter Polizeischutz eingeweiht. Unvergessen bleiben die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015. Kriminelle Ausländerclans haben sich fest eingenistet. An über eintausend Schulen in Nordrhein-Westfalen liegt der Ausländeranteil bei über 50 Prozent. In Duisburg haben 13 Grundschulen sogar einen Ausländeranteil zwischen 90 und 100 Prozent, während der Anteil in den anderen 13 zwischen 75 und 90 Prozent liegt. Auch aus Essen und Dortmund liegen ähnliche Zahlen vor. Insgesamt haben 932 Grundschulen, 159 Hauptschulen und 65 Gymnasien einen Ausländeranteil (unter Berücksichtigung von „Passdeutschen“) von über 50 Prozent. Auch in den Kindergärten schaut es ähnlich aus, in Gelsenkirchen liegt der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund beispielsweise bei 51,6 Prozent.
Dennoch gibt Bender den Westen nicht verloren. Während die Lage in den Großstädten und Ballungsgebieten schlecht aussieht, schaut es auf dem Land bedeutend besser aus. Das Sauerland ist beispielsweise noch immer ein lebenswerter Ort. Man kann also nicht von den „Flaggschiffen der Überfremdung“ pauschal auf den ganzen Westen schließen. Der stellvertretende Parteivorsitzende der Partei „Der III. Weg“, Matthias Fischer, hat bei einer Veranstaltung in Olpe festgehalten: „Westdeutschland ist für den Mitteldeutschen ein Blick in die Zukunft“. Wenn Westdeutschland verloren geht, wie sieht von diesem Blickwinkel aus dann die Zukunft vom Rest von Deutschland aus?
Auch die Westdeutschen haben „Multikulti“ nicht freudig begrüßt und sich gerne austauschen lassen. Den Westdeutschen wurde vermittelt, die Ausländer würden als Gastarbeiter kommen und nach begrenzter Zeit wieder abreisen. Dennoch waren die vermeintlich zeitlich-befristet in Deutschland lebenden „Gastarbeiter“ nicht allgemein willkommen. Als 1956 die ersten Gastarbeiter, Italiener, nach Deutschland geholt werden sollten, waren 55 Prozent der Deutschen gegen eine Ansiedlung von Ausländern aus dem Brudervolk Italien. Nur 20 Prozent waren dafür. 1964 gaben in einer Umfrage 70 Prozent der Männer und 64 Prozent der Frauen an, lieber täglich eine Stunde länger zu arbeiten, als Gastarbeiter im Land aufzunehmen. 1965 beantworteten 51 Prozent der Deutschen die Frage, ob es in extremen Mangelsituationen angebracht sei, ausländische Arbeiter in das Land zu holen, abschlägig. 1967 waren 73 Prozent der Meinung, dass unter keinen Umständen Ausländer in das Land geholt werden sollten. 1972 wollten 71 Prozent die Verringerung der Gastarbeiterzahl. 1979 waren 50 Prozent für eine Ausländerrückführung, nur 13 Prozent befürworteten die Integration. Es ist folglich möglich, dass die jetzige Stimmung in Mitteldeutschland sich ebenfalls in negativer Weise ändert.
Trotz Ausreiseverboten – Gedenken an General Hristo Lukov!
Zwei Mitglieder vom Stützpunkt München/Oberbayern wollten am diesjährigen Lukov-Marsch in Bulgarien teilnehmen. General Lukov war bulgarischer Kriegsminister und der Führer des antikommunistischen Bundes der Bulgarischen Nationalen Legionen. Er war ein Freund des nationalsozialistischen Deutschlands und stellte Truppen für den Krieg gegen den Bolschewismus. Im Februar 1943 wurde er von feigen kommunistischen Verbrechern vor seinem Wohnhaus erschossen. Seit 2003 organisieren bulgarische Nationalisten einen Gedenkmarsch zu Ehren von General Lukov. Die oberbayerischen Aktivisten wurden von Polizeibeamten an der Ausreise aus Deutschland gehindert. Unter fadenscheinigen Begründungen wurde die Reisefreiheit der deutschen Nationalisten eingeschränkt. So diene der Trauermarsch unter anderem der „Förderung und Professionalisierung der Gewaltkompetenzen“ der Teilnehmer. Insbesondere mitteldeutsche Kameraden dürften sich an düstere Zeiten erinnert fühlen, in denen Deutsche ihr Land nicht verlassen durften. Den Nationalisten wurde sogar eine Meldeauflage erlassen. Ironischerweise mussten sie Stunden in einer Abschiebeeinrichtung verbringen.
Selbstverständlich bleibt diese Repression nicht unbeantwortet. Daher versammelten sich Aktivisten des Stützpunkt München/Oberbayern nach dem Vortrag von Julian Bender hinter einem Transparent mit der Aufschrift „Trotz Ausreiseverbot – General Lukov – Hier“ und sandten mit Seenotfackeln eine Grußbotschaft nach Bulgarien. Die Geschichte von General Lukov ist dank staatlicher Repression sogar verstärkt in das Blickfeld deutscher Nationalrevolutionäre gekommen. Der Staat hat somit das Gegenteil von seiner repressiven Absicht erreicht. Im Anschluss der Aktion klang der Abend mit einer akustischen Einlage des nationalrevolutionären Musikprojekts „Studio Drei“ in gelebter Gemeinschaft aus.
