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Tag der Unabhängigkeit – Tag der Verteidiger der Ukraine (+Videos)

05.09.2020 - 13:00

Der 24. August ist für das ukrainische Volk der Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung des ukrainischen Parlaments während des Zusammenbruchs der Sowjetunion im Jahr 1991. In der Vergangenheit wurde er traditionell mit Konzerten und Paraden begangen. Der liberale Präsident versucht seit zwei Jahren, diesen Tag umzudeuten und die Verteidiger der Ukraine um ihren Ruhm zu bringen. Aus diesem Grund marschierten Zehntausende Menschen durch die Straßen der ukrainischen Hauptstadt. Ein Großteil der Teilnehmer ist dem nationalistischen Spektrum und dem AZOV-Regiment zuzuordnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Präsident gegen Volk und Armee

Der heutige Präsident Selenskyj ist sehr umstritten, vor allem wegen seiner volksfeindlichen Politik, und so ist es wenig verwunderlich, wie er sich am Tag der Unabhängigkeit verhielt.

Er hat die offizielle Parade abgesagt und dies damit begründet, dass Militärgerät an die Front gehöre und hatte an deren Stelle eine fragwürdige Zeremonie veranstaltet, bei der verkleidete und leicht bekleidete Personen mit Fahnen tanzten. Selenskyi sagte, dass die aktuellen diplomatischen Bemühungen zur Lösung des Konflikts führen könnten. Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas sieht erhebliche Fortschritte bei der Befriedung des Landes. Begründet wurde diese Hoffnung damit, dass es wohl seit 4 Wochen eine Waffenruhe gibt. Der Tod eines ukrainischen Soldaten durch einen Scharfschützen straft dies jedoch Lügen.

 

 

 

Zehntausende für Volk und Zukunft

Die Regierung hatte aber offenbar nicht mit dem unbeugsamen Willen des ukrainischen Volkes, der Veteranen und der Nationalisten gerechnet, denn Veteranen riefen daraufhin zu einer eigenen Parade auf.

Zehntausende Demonstranten, darunter viele Armeeveteranen, das AZOV-Regiment, National Corps und die neue Formation Centurio gingen anlässlich des Unabhängigkeitstages entschlossen auf die Straße. Viele von ihnen kämpfen in dem seit sechs Jahren andauernden Konflikt gegen von Russland unterstützte Separatisten. Besonders erfreulich ist auch, dass sich viele Jugendorganisationen an diesem Aufmarsch beteiligten.

Mit Flaggen, Bengalischen Feuern und Fotos von Gefallenen lief der Marsch durch das Zentrum. Zuschauer riefen ihnen “Danke” und “Ehre der Ukraine” zu. Teilnehmer, die keine Uniform trugen, hatten oft traditionell bestickte Hemden an, die sich zu einem Unabhängigkeitssymbol entwickelt haben und somit für eine Uniform in Zivil stehen.

 

 

Solidarisch für die Revolution

Vom Maidan aus zog ein Großteil des Aufmarsches noch in das Regierungsviertel und machte ihrem Ärger über die anhaltenden Missstände, den staatlichen Lügen und dem volksfeindlichen Kurs des Präsidenten Luft. Redner forderten Gerechtigkeit. Sie forderten konkret die Bildung eines Komitees für die Unterstützung der Veteranen unter ihrer Beteiligung, ein Ende der zunehmenden Kriminalisierung ihrerseits durch die Regierung und die Freilassung aller gefangenen Nationalisten.

Die Polizei hielt sich an diesem Tage betont zurück und zog ihre Kräfte ab, da sie sich sicher sein konnten, dass Polizeigewalt an diesem Tage nicht toleriert wurde und mit entschlossener Selbstverteidigung zu rechnen sei.

Die nationalen und revolutionären Kräfte werden in der Ukraine auch weiterhin täglich den Krieg fortsetzen. An der Front im Osten und im Inneren. Gemeinsam und solidarisch werden sie eine bessere Ukraine errichten. Der Kämpf wird erst beendet sein, wenn die Revolution vollendet ist und Gerechtigkeit herrscht!

 

 

 

 

 

 

 

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