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Nationale Partei – DER III. WEG

Trump verbietet „Diversity Training“ in Bundesbehörden

13.09.2020 - 13:00

Im sich aufheizenden und zunehmend mit physischen Mitteln geführten Kulturkampf in den USA greift Donald Trump zu neuen Mitteln. Auf seine Anordnung hin haben alle Bundesbehörden sogenannte „Diversity Trainings“ oder Ähnliches einzustellen. Nicht nur würden hier Millionen von Steuergeldern verschwendet werden, sondern auch Missgunst und Verachtung in der Belegschaft säen, so die Begründung. Namentlich genannt werden hierbei Konzepte wie „Critical Race Theory“, „White Privilege“ und andere Formen von Propaganda, die die USA als inhärent rassistisch oder böse darstellen sowie einer Rasse oder Ethnie dies unterstellen.

Staatsangestellte waren in der Vergangenheit verpflichtet gewesen, an Unterrichtseinheiten dieser Art teilzunehmen. Dort soll ihnen unter anderem beigebracht worden sein, dass praktisch ausnahmslos alle weißen Menschen zu Rassismus beitragen würden und dass die Vorstellung, dass freie Stellen an die am besten qualifizierte Person gehen sollten, ebenfalls rassistisch sei. Von anderen soll verlangt worden sein, zu sagen, sie würden von Rassismus profitieren. Führungskräfte sollen zudem zu Schulungen verpflichtet worden sein, in denen sie Briefe an Minderheiten schreiben mussten, in denen sie sich gegenüber diesen entschuldigen.

 

 

 

 

Aufstachelung gegen die Mehrheit

„Critical Race Theory“ geht auf die rumänisch-jüdischen Intellektuellen Richard Posner und Alex Kozinski zurück und besteht aus einem Sammelsurium an Ideen, die im Grunde allesamt auf das Gleiche hinauslaufen: Der Westen und seine gesellschaftlichen Organisationsformen wie „Recht und Ordnung“, persönliche Verantwortung und Leistung sind Instrumente der Unterdrückung gegenüber Minderheiten. „White Privilege“ ist ebenfalls Teil dieses Ideenkonstruktes und behauptet, dass weiße Menschen auf diverse Vorteile zurückgreifen könnten, die Minderheiten verwehrt sind und die ihre dominante Rolle in den westlichen Nationen aufrechterhalten.

Wie ähnliche Wahnideen der postmodernen Linken sind auch diese Konzepte darauf ausgerichtet, auf der einen Seite eine Entschuldigung für den systematischen Misserfolg bestimmter Minderheiten zu liefern und auf der anderen Seite die Schuld für eben diesen Misserfolg der Mehrheitsbevölkerung zuzuschieben. Das Resultat ist der Hass, der sich überall auf den Straßen der USA entlädt.

 

Zu wenig, zu spät

Dass Trump gegen derartige Propaganda vorgeht, ist erfreulich, wenn es auch sehr spät kommt. Er war sicher nie die revolutionäre Gestalt, zu der ihn viele Rechte in den USA oder einige in der BRD erklären, sondern vielmehr ein amerikanischer Konservativer. Wie die Konservativen überall tat er wenig gegen die wahre Macht radikaler Bolschewisten und Linksliberalen, nämlich deren Macht um die Köpfe der Menschen.
Dass er dies nun nachholt, ist lange überfällig, deutet aber darauf hin, dass er vielleicht erkannt hat, dass die Steineschmeißer und Brandstifter in den Straßen nicht vom Himmel gefallen sind.

Reichen wird dies jedoch wohl kaum, denn er dringt immer noch nicht zum Kern des Problems vor. Nicht ungleich der bürgerlichen Konservativen dieses Landes pocht er auf Zusammenhalt und friedliche Koexistenz im multirassischen Amerika, um das Abrutschen ins Chaos noch aufzuhalten. Ein Unterfangen, dass jeden Tag mehr so scheint, als wollte man die Titanic mit einem Eimer am Sinken hindern.

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