Von Kenia lernen
“Deutschland könne von Kenia lernen, wenn es darum gehe, seine natürlichen Gegebenheiten zu nutzen”, so der BRD-Bundeskanzler Scholz (SPD) bei seinem Staatsbesuch in Kenia. Er spielt dabei auf Kenias Klimapolitik in Sachen Nachhaltigkeit und Energiegewinnung an. Rund 90 Prozent seines Stroms gewinnt Kenia aus erneuerbaren Energien, u. a. aus Geothermie. Dass Scholz dabei Äpfel mit Birnen vergleicht, scheint ihm egal zu sein, denn weder Einwohnerzahl und Energiebedarf, noch die klimatischen und geologischen Bedingungen lassen sich mit denen hier bei uns vergleichen. Dabei finanzierte Deutschland mit Millionen an Steuergeldern die grüne Energie in Kenia selbst mit. Dennoch forderte Kenias Staatspräsident Ruto von der deutschen Politik, sich international stärker dafür einzusetzen, daß die Industriestaaten mehr Investitionen in grüne Energieprojekte im globalen Süden bereitstellen.
Scholz bettelt um mehr „Fachkräfte“
Im Gegenzug, könnte man schon fast sagen, möchte Scholz gut ausgebildete Fachkräfte nach Deutschland abwerben, um unserem selbst verschuldeten Fachkräftemangel gegenzusteuern. Ruto erklärte auch, sein Land sei bereit, Staatsbürger ohne Aufenthaltschancen in Deutschland wieder aufzunehmen. Wie gnädig. “Das ist eine Win-Win-Situation für die Länder, die daran teilnehmen”, so Scholz. Wir können also aufatmen, denn afrikanische Fachkräfte schließen bald die uns aufgezwungenen Solarzellen und Wärmepumpen an, afrikanische Nicht-Fachkräfte werden wieder nach Afrika verfrachtet und Kanzler Scholz kann sich in ein paar Wochen wahrscheinlich an nichts mehr erinnern.
Die Partei und Bewegung „Der III. Weg“ fordert eine Politik für deutsche kinderreiche Familien statt Zuwanderung aus Afrika!